Ruhrcacher Blog

Mai 10, 2010

Wundertüte 2 – You get what you pay for

Filed under: Geocaching — Schlagwörter: , , , , , — ruhrcacher @ 10:37

Eigentlich ist dieser Ca$h, pardon Cache, keine Wundertüte. Denn ist wird bereits in Titel und Listing klar, warum man ihn sich $paren kann.

Wenn schon nicht der Owner über den Rand seiner Filmdose hinausschaut, so tuen dies zumindest die Cachern, denn dieses Erstlingswerk vor die Füße geworfen wird.

Warten wir ab und machen schonmal das Popcorn heiß: 1  Std nach dem publischen hat der Cache schon 4 Watcher 😉

Update: Vom Publish bis zum Archiv in 104 Minuten. Dem Owner danke ich für seine Einsicht.

Wundertüte 1 – Erzwungener Beta-Test

Filed under: Geocaching — Schlagwörter: , , , , — ruhrcacher @ 10:10

Wikipedia definiert Wundertüte als „eine verschlossene runde oder quadratische Tüte aus Papier die man käuflich erwerben kann und in der sich eine oder mehrere sogenannte Überraschungen befinden. Der Inhalt der Tüte ist von außen nicht zu sehen. Teilweise werden auch die Schultüten der Schulanfänger als Wundertüte bezeichnet, da auch deren Inhalt meist nicht im Vorhinein bekannt ist.“

Etliches Caches stellen ebenfalls eine Wundertüte dar. Oder es um mit den Worten von Forrest Gump zu sagen: „Geocaches sind wie eine Pralinenschachtel – Man weiß nie so genau, was man bekommt“

Hier wurde z.B. anlässlich eines Event die gleichzeite Veröffentlichung eines dortigen Multis angekündigt. Eigentlich nichts unübliches.

Vor Ort muss sich dann aber herausgestellt haben, dass die Gäste zumindest kein fertiger Cache erwartet.
Stattdessen wurden die Besucher des Events erstmal als Betatester eingepasst, um die Fehler im noch nicht veröffentlichten Cache zu finden.

Zumindest fanden alle Teilnehmer wenigstens das Event an sich nett.

Der erzwungende Betatest scheint die Fortsetzung vom „erzwungenden Rudelcachen“ und der Riesengeburtstagsparty mit letzlich 4 Gästen.

Februar 18, 2009

Wenn Cacher durchknallen….

Filed under: Geocaching — Schlagwörter: , , — ruhrcacher @ 19:57

Wenn’s dem Cacher zu wohl wird, legt er einen Cache.
Anders kann man es sich nicht erklären, warum so Jecken im Rheinland in letzter Zeit den größten Mist in die Stadt werfen (Sie verschonen wenigsten den Wald!).

Allen voran ein 1000+ Cacher, der einen Innenstadt-Multi legt. Mit einer „unauffällig versteckten“ ersten Dose auf einem Innenstadt-Spielplatz (Schöne Grüße an Nachbarn und Drogenfahnder) und einer zweiten Finalstation in einer Ab18-Raucherkneipe. Da wird Geocaching als Familienbeschäftigung echt gefördert.

Die Krone setzten dem ganzen ein Zettel in der ersten Station auf, auf dem es sinngemäß heißt:

„Dieser Cache wurde als Outdoor-Cache deklariert, weil ihn der Reviewer als Indoor-Cache nicht freischalten wollte. Bitte erwähnt nichts in den Logs, damit der Reviewer nicht aufmerksam wird“

Er wurde leider tatsächlich freigeschaltet.

Erst freigeschaltet und dann schnell zurückgezogen wurden hingegen die Cacherverarsche Camping in Essen (GC1MP55).

D 5 / T 2
Kurzbeschreibung: „Ein kleiner Quicky für Zwischendurch“
Langbeschreibung: „“Hier findest du bestimmt ein Döschen. Gutes Gelingen“
Attribute: access/parking fees, no kids, parking available, available 24-7,recommended at night

Dazu muss man wissen, auf der Helenenstraße in Essen tatsächlich Campingwagen stehen. Es handelt sich um den Straßenstrich!
Geloggt wurde der Cache nicht, es gab aber jede Menge bissiger Notes, die nun leider nicht mehr einsehbar sind.
Das Listing habe ich heute morgen entdeckt und nachmittags schon im Archiv wieder gefunden. Gut so.

Bei dem Hint „MagnetischVerkehrsschutz“ möchte ich auch gar nicht wissen, ob da jemand tatsächlich einen Logzettel im Präser an die nächste Werbetafel gepappt hat.

Apropos Kondome… Über vonRichthofens Blog habe ich heute auch von der „Düsseldorfer Altkleidertour“ gelesen. Eine Cacheidee, die hoffentlich nie in Serie geht. Im Mittelpunkt stehen Altkleidercontainer in der Landeshauptstadt.
Es sind immerhin keine Sockenpuppe, die „diese nützlichen Gegenstände mit einer Cachereihe ehren“ wollen.
„Dies ist zwar der erste, aber schon bald werden alle Container in Düsseldorf erobert sein“ darf man getrost als Drohung auffassen.

Die Umsetzung gehört allerdings in die Tonne. Der Cache ist als Mystery gelabelt, da eine Logbedingung zu erfüllen ist. Es gilt nicht nur den Micro zu finden, sondern auch ein Foto von sich, seinem Maskottchen und einem in der Nähe befindlichen Kondomautomaten zu machen. Ach ja, und dabei knöchelhoch in „Müll wie Glasscherben und alte Klamotten“ (Zitat: stoeri) zu stehen. Das wäre dann die Erklärung für T 3!
Das Maskottchen sollte man sich daher vlt. bei der AWISTA leihen, falls man selbst kein eigenes Maskottchen hat um diese hirnrissige Logbedingung zu erfüllen.
Die Entsorgungsbetriebe Düsseldorf (AWISTA GmbH) werben übrigens mit dem Slogan „Düsseldorf sortiert mit Köpfchen“. Diesen Cache sollte man auch aussortieren, nämlich auf die Ignoreliste oder ins Archiv.

Leute, was ist mit euch los? Hattet ihr in der jecken Zeit schon zu viel Pils, Alt oder Kölsch genossen?????

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