Ruhrcacher Blog

Mai 8, 2010

Test(bild)

Nur ein Test: Hello World

November 2, 2009

Better Backpacking – Preisgünstig Telefonieren

Filed under: Backpacking, Tutorial — Schlagwörter: , , , , — ruhrcacher @ 15:43

Im heutigen „Better Backpacking“ zeige ich Euch Möglichkeiten im Ausland preisgünstig legal zu telefonieren.
Heute ist es ja immer einfacherer geworden, zu telekommunizieren und in Verbindung zu bleiben.

Handy – Roaming

Das mag zwar im ersten Moment nach einem sehr teuren Spaß klingen, aber das telefonieren mit dem eigenen Handy im Ausland ist mittlerweile zu einer echten Kommunikationslösung geworden. Die EU und die Bundesnetzagentur machen es möglich. Bereits 2007 wurden die Verbindungsentgelte (sprich Telefongebühren) für Gespräche im Ausland gedeckelt.

So kosten

  • ­ein Gespräch im und aus dem Ausland nach Deutschland max. 51 Ct/Min,
  • ­ein empfangendes Gespräch 22 Ct/Min und
    jede verschickte SMS 13 Ct/SMS.

Da wird man also nicht arm bei und spart sich das Nachwerfen von Münzen in der Telefonzelle. Die Vorteile liegen auf der Hand: Man kann sein eigenes Handy benutzen, kann auf das eigene Telefonbuch zugreifen, benötigt kein Kleingeld oder eine Telefonkarte, ist unter der eigenen Rufnummer erreichbar und hat auch im Notfall immer ein Telefon in der Nähe.
Man benötigt nur einen Telefonvertrag bzw. eine Prepaidkarte, die Auslandsroaming ermöglich. Trotz Deckelung sollte man sich vorab informieren, welcher ausländ. Netzbetrieber der Roamingpartner des eigenen heimischen Anbieters ist. Diese sind u.U. günstiger als andere. Generell ist ein Vertragshandy oder eine sich selbst auflandende (via Bankeinzug) Prepaidkarte von Vorteil. Im Notfall kann man so auch länger telefonieren, bezahlen ist ja erst zu hause angesagt.

Allerdings kostet auch stets das Entgegennehmen von Anrufen im Ausland (egal ob diese aus Deutschland oder dem Urlaubsland kommen). Daher sollte man sich über legen ob man jeden (unerwünschten) Anruf annimmt. Ebenso sollte man die Mailbox für die Reise vorübergehend abschalten. Wenn die drangeht kostest Euch das auch etwas.
Umgekehrt zahlt der Anrufer aus Deutschland, wenn er/sie Euch im Ausland erreicht, nur ein Gespräch wie innerhalb Deutschlands. So kann man sich evtl. Kosten teilen: Zu Hause bloß anklingeln lassen und zurückrufen lassen.

Handy – Prepaid
Eine andere Mobilfunklösung ist eine ausländische Prepaid-Karte, die man sich vor Ort zulegt. Dies ist die ideale Lösung, wenn man im Urlaubsland viel telefonieren möchte. Z.B. wenn man

  • ­unterwegs dortige Freunde, Geschäftspartner, Hotels erreichen muss,
  • ­sich eine Reisegruppe aufteilen, aber erreichbar bleiben möchte
  • ­öfters in dieses Land reist

Mit einer örtlichen Handykarte kosten die Gespräche auch bloß die ortsüblichen niedrigeren Tarife. Auch das angerufen werden aus der Heimat dann völlig kostenlos. Allerdings muss der Anrufer Eure ausländische Rufnummer kennen und bezahlt ein komplettes Auslandsgespräch. Aber innerhalb Europa kostet das auch nicht mehr die Welt 😉

Hotel – Zimmertelefon

Finger weg! Das ist die teuerste Art sein Geld fürs Telefonieren loszuwerden.
Selbst für Ortsgespräche und auch an such kostenfreie Rufnummern werden oft horrende Gebühren genommen.
Vorab an der Rezeption klären, was es kostet und ob es möglich ist kostenfrei auf dem Zimmer angerufen zu werden. Auch letzteres ist nicht immer selbstverständlich.
Ggf. kann man dann übers Internet oder per SMS einen Anruf verabreden.

Hostel – Free Calls

Einige Hostels (unabhängige Jugendherbergen) bieten kostenfreie Inlandsgespräche oder sponsorn einen Anruf, um das nächstes Hostel zu buchen.
Oft gibt es dort auch öffentliche Telefone, auf denen man sich anrufen lassen kann.

Telefonkarten – altmodisch

Altmodische Telefonkarten kauft man am Kiosk, steckt die ins Telefon und kann solange telefonieren bis die Karte leer ist. Es lohnt sich, wenn man im Urlaubsland öfters telefonieren möchte, wiederkehrt oder zumindest sich sicher ist, dass sich die Anschaffung einer Karte lohnt. Komfortabler als der Einwurf von Münzen ist sie alle mal. Manchmal sind „Kartengespräche“ auch preiswerter als „Münzgespräche“.

Telefonkarten – Calling Cards

Altmodische Telefonkarten muss man für jedes Land neu kaufen, steckt man ins Telefon, telefoniert sie leer.
Universale Karten, so.g. Calling Cards, hingegen gelten in mehreren Ländern, da sie nicht ins Gerät gesteckt werden. Und die bieten günstigere Tarife, insbesondere für Gespräche in die Heimat. Es gibt sie mit Prepaid (Einweg oder wiederaufladbar) oder Postpaid (monatl. Rechnung).
Das funktioniert so: Man ruft eine örtliche Zugangsnummer an, die von Land zu Land variiert. Es meldet sich ein (deutschsprachiger) Computer, man gibt die Nummer der Karte ein, ggf. eine PIN (für Postpaid-Karten), dann die anzurufende Nummer. Die Gebühren werden wie bei einer Telefon/Handykarte vom Guthaben der Karte abgezogen bzw. nachträglich zu hause in Rechnung gestellt.

Es funktioniert von Handy, der Telefonzelle, dem Hoteltelefon oder von anderen Festnetztelefonen aus.
Alles was man benötigt ist ein tonwahlfähiges Telefon (DTMF/MFW, also kein Wählscheibentelefon) und eben eine Calling Card.

Für diese gibt es unzählige deutsche und ausländische Anbieter. Für jedes Urlaubsland und für jedes zu erreichende Heimatland gibt es günstige Anbieter.
Natürlich mach es Sinn, sich eine universelle Karte für möglichst viele Länder zu zulegen. Bekannte deutsche Calling Cards sind die „T-Card Holiday“ (Deutsche Telekom) und „Go Bananas“ (MERKUR Telekom). Klar, das bei universellen Karten, die Gebühren etwas teurer gestaltet sind.
Noch eine Kostenfalle können die Zugangsnummern sein.
In der Regel sind die kostenfrei Rufnummer (0800/08000) im jeweiligen Zielland. Aber es können trotzdem folgende Zusatzkosten entstehen.

  • ­Vom Roaming-Handy oder Hoteltelefon sind selbst die kostenfreien Nummern kostenpflichtig
  • ­Die Zugangsnummer ist nicht kostenfrei, sondern kosten den ortsüblichen Minutentrarif oder eine einmalige Gebühreneinheit
  • ­In Telefonzellen muss eine Münze eingeworfen oder eine T-Karte eingesteckt werden. Evlt. werden die Münzen nicht zurück gegeben

Also am besten vorher die Nutzungsbedingungen klären….

Kreditkarten

Mit der eigenen Kreditkarten an einer Telefonzelle zu telefonieren, ist sicher auch nicht ganz preiswert. Aber im Notfall eine Option. Entweder muss die Karte eingesteckt werden oder die KK-Nummer eingeben werden.

Wer die Nummer und auch die Zielrufnummer nicht eintippen möchte, kann oft einen Operator (Fräulein vom Amt) erreichen. Die sind oft auch deutsch- aber zumindest englischsprachig. Dieser Service kostet u.U. auch extra.

R-Gespräche (Collective Calls)

Die klassische Art ohne Geld zu telefonieren und die Gebühren auf jemanden abzuwälzen.
Entweder man informiert sich vorab über Anbieter und deren Zugangsnummern im Ausland oder findet an vielen Telefonzellen entsprechende Werbeaufkleber.

Das Prinzip ist immer das selbe: Man wählt von Handy, Hoteltelefon oder Telefonzelle eine kostenfreie Rufnummer und erhält einen Computer oder einen menschlichen Operator. Diesem gibt man die gewünschte Zielrufnummer durch, der Teilnehmer erhält einen Anruf und wird gefragt, on er/sie die Kosten für das Gespräch übernehmen möchte. Stimmt der angerufene zu (per Sprach- oder Tasteneingabe) wird das Gespräch hergestellt.

Allerdings kann dies für den Angerufenen richtig ins Geld gehen. Von daher ist das wohl auch nur eine Lösung für den Notfall.

Skype out / VoIP-Client

Den ultimativen Knüller habe ich mir bis zum Schluss aufgehoben. Über das Internet zu telefonieren ist die z.Z. unschlagbar günstigste Alternative.

Alles was man braucht ist einen Anbieter, beidem man ein Guthaben hat oder der einem nach dem Urlaub die Rechnung geschickt. Gespräche zwischen Kunden des gleichen Anbieters sind i.d.R. kostenfrei. Das Guthaben belasten nur Gespräche ins altmodische Telefonnetz. Dies aber immer zum Heimttarif, unabhängig davon wo man sich weltweit tatsächlich befindet.
Von Anbieter erhält man Benutzername und Kennwort sowie eine spezielle Telefonsoftware. Man selbst benötigt nur noch einen Internet-PC/Laptop sowie ein Headset bzw. wahlweise ein USB-Telefon.
Dort hat man die Software installiert und mit den eigenen Zugangsdaten gefüttert.
Die Software von Skype z.B. ist mittlerweile auf dem eeePC und auf den Terminals vieler Internetcafé vorinstalliert. Man braucht also nur noch seine Zugangsdaten bereithalten (und sie natürlich geheim halten). Leider ist die Skype-Software propritär, d.h. man muss die original Software verwenden.
Für Gespräche außerhalb des Skype-Netzwerkes z.B. auf herkömmliche Telefonanschlüsse/Handys benötigt man ein aufgeladenes „SkypeOut“-Guthaben.
Ein anderer Anbieter von Internettelfonie (auch VoIP, Voice over IP) ist Sipgate. Dort funktioniert die VoIP-Telefonie über den offenen SIP-Standard. Für den Anwender heißt dass,  dass sich auch fremde (bessere) Programme mit den Zugangsdaten füttern lassen. Man kann also die Software (VoIP-Client) seiner Wahl verwenden.
Oftmals erhält man bei den VoIP-Anbieter auch eine deutsche Festnetznummer unter der man auch angerufenen werden kann. Der Vorteil ist, dass dies auch unabhängig vom aktuellen Aufendhaltsort ist.
Man bekommt zwar z.B.  eine Kölner Rufnummer mit der Vorwahl 0221 zugeteilt, sitzt aber mit seinem Laptop gerade in einem Berliner Hotel (Vorwahl) 030. Dort ist man genauso unter seiner Kölner Rufnummer erreichbar sei in München, Tokio oder Rom. Das Prinzip ist das gleiche wie im Mobilfunk. Auch hier zahlt der Anrufer nur die Gesprächsgebühren zur deutschen Festnetznummern. Ggf. greift ihr auch eine vorhanden Festnetzflatrate.
Also könnt ihr euch im Ausland kostenfrei zurückrufen lassen.
Umgekehrt zahlt ihr bei einen Gespräch innerhalb des Heimatlandes auch nur die Inlandsgebühren. Auch wenn ihr euch währenddessen in Australien aufhaltet. Also Sydney-Köln kostet genauso viel wie Köln-Berlin.
Einziger Haken: Das Gespräch innerhalb Sydneys kostet dann ein Auslandsgespräch Deutschland-Australien.

Über die technischen Möglichkeiten der Internettelefonie unterwegs werde ich vlt. ein andermal ausführlich schreiben.

Juli 7, 2009

Vorratsdatenspeicherung per PQ

Filed under: Geocaching, Tutorial — Schlagwörter: , , , — ruhrcacher @ 11:54

Wider  dem Serverausfall!


Der totale Ausfall von geocaching.com nach einem Brand im Serverraum hat gezeigt, wie sehr das Hobby Geocaching vom Internet abhängt. Dort werden schließlich die Listings veröffentlicht, die wir zur Suche der Dosen benötigen. Vorrangig auch geocaching.com, deren Server auch in Normalfall nicht immer erreichbar sind. Besonders tritt dies am Wochenende auf, wenn die ganze Welt ihre Wochenendtouren plant oder danach loggt.

Glücklich kann sein, wer alle benötigen Cachedaten in einer lokalen Datenbank gespeichert hat und so die meiste Zeit unabhängig von den GC-Servern ist.
So kann man in Ruhe offline planen, auch im Urlaub, oder hat bei einem erneuten Serverausfall die Caches seiner Homezone auf der eigenen Festplatte.
Doch wie bekommt man ein lückenlose und umfangreiche Cachedatenbank auf den heimischen Rechner?

Wir könnten ja jetzt anfangen sämtliche Caches in 1000km Umkreis per Cachewolf zu spidern. Aber ist nicht nur ein Verstoß gegen die Groundspeak-ToU sondern es dauert auch elendig lange. Gleichzeit erzeugt eine Last auf den Groundspeak-Server, was unsere Probleme mit der Erreichbarkeit nicht verbessern.
Also schlagen wir Groundspeak lieber mit seinen eigenen Waffen ein Schnippchen: Pocket Queries.
Wir erhalten nach etwas Aufwand jede Menge PQs mit noch viel mehr Caches, die wir in Cachedatenbanken wie Cachewolf oder GSAK laden können.

Doch wie geht man dabei gezielt vor? Schließlich möchte man möglichst viele Caches mit einer überschaubaren Anzahl Queries abfragen.

Das gehen wir in diesem Tutorial durch.

Voraussetzung ist natürlich eine kostenpflichtige Premium Mitgliedschaft auf geocaching.com

Weitere Anleitungen finden sich natürlich auch bei den Ruhrcacher-Tutorials.

Juni 5, 2009

Field Notes nutzen mit dem etrex

Filed under: Geocaching, Software, Tutorial — Schlagwörter: , , , , , — ruhrcacher @ 18:53

upload2

Die Nutzer des Garmin Colorados oder des Oregons können mit ihren bunten Geräten eine praktische Funktion nutzen. Wer am Rad dreht oder sein Gerät betascht kann unterwegs Notizen zu seinen Funden im Gerät speichern. Zu hause am Computer angeschlossen, laden die beiden Garmin Geräte auf Knopfdruck diese Infos als Fund-Log nach geocaching.com hoch. Diese Notizen nennen sich Field Notes und ermöglichen ein schnelles aber individuelles Loggen. Unterwegs kann man bereits seine Gedanken zum Cache festhalten und hat nach einer ausgiebigen Tour weniger Tipparbeit. Die Field Notes Funktion ist wie gesagt in den beiden neueren Garmin Modellen Colorado und Oregeon integriert. Aber auch die Nutzer anderer Modelle brauchen nicht von Hand zu loggen und können mit einem kleinen Unweg auf die Field Note Funktionalität von geocaching.com zugreifen.

Wie dies geht zeigt dieses Tutorial!

Dieses Tutorial zeigt übrigens die Verwendung des Field Note Wizzards vom Team Hildesheim.

Weitere Anleitungen finden sich natürlich auch bei den Ruhrcacher-Tutorials.

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Mai 12, 2009

CW Template: Cachedaten als papiersparende Tabelle ausdrucken

Filed under: Geocaching, Software, Tutorial — Schlagwörter: , , , , — ruhrcacher @ 10:45

Cachewolf Template:
Cachedaten als papiersparende Tabelle ausdrucken

Ehrlich gesagt, bei den meisten Tradis benötigt man oft außer den Koordinaten, und Hints vielleicht noch die Größe und die D/T-Wertung (die ihrerseits als Hint dienen können).
Als Anfänger druckt man sich oft noch das kompltte Listing aus. Schon bald bin ich dazu übergegangen die Cacheinformationen einer Traditour verkürzt zusammen zu kopieren.
Die Vollendung ist dabei eine handliche Tabelle mit allen (IMHO) wichtigen Eckdaten, die bei Bedarf um Infos aus dem Listing ergänzt werden können (PP-Koords, nötiges Werkzeug).
Das ist natürlich nur nötig, wenn man diese Daten nicht direkt im GPSr oder PDA ablegen kann. Ich kann dort jedenfalls keine umfangreichen Daten ablegen. Insbesondere Hints wären stark verstümmelt. Deshalb möchte ich auf diese Listen nicht verzichten

Doch mit der PM (oder fleißigem Spidern) und dem großen Wegpunktspeicher des etrex Legend erhöht sich zwangsläufig die Anzahl der Caches, die man auf einer Tour als potentiellen Punkt einplant.
An Copy&Paste aus den einzelnen Listings nicht dabei nicht zu denken. Warum auch, wenn man die Daten doch schon im Cachewolf geladen hat.

Ich habe ein Template für den Cachewolf geschrieben, welches die gewünschten Caches mit ihren nötigen Eckdaten in eine Tabelle exportiert.

Ein Pocket Query (PQ) mit 500 Caches habe ich so schon auf 10 DIN-A4-Seiten ausdrucken können.

Der Ergebniss (wenn man die enstandene csv-Datei mit Excel oder OffenOffice öffnet) dann so:
Beispiel Output
Den Quellcode für dieses Template bzw. die Datei zum Download findet ihr hier in den Ruhrcacher-Tutortials.
Weitere Templates und Anleitung finden sich natürlich auch bei den Ruhrcacher-Tutorials.
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