Ruhrcacher Blog

Februar 13, 2010

[BML] Paddelcaches in Schleswig-Holstein

Filed under: Geocaching — Schlagwörter: , , , , — ruhrcacher @ 12:20

Hier meine neuste Bookmarklist für den kommenden Sommer (an den Winter mag ich nicht mehr denken): Caches in Schleswig-Holstein bei denen man nasse Füße bekommen (wenn man nicht die richtige Ausrüstung hat)

http://www.geocaching.com/bookmarks/view.aspx?guid=41827b21-0b11-4767-bfe5-d7ea3956ff59

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Juli 6, 2009

Expedition ins Tor zur Finsternis

Filed under: Geocaching — Schlagwörter: , , , — ruhrcacher @ 18:50

Am der Samstag war der Tag noch relativ jung, das Wetter heiß und das Gruppentherapie-Rudel ebenso heiß auf weitere Paddelcaches.

Nachdem wir die „Jungfernfahrt der SMS Travelbug“ erfolgreich absolviert hatten, gelüstete es und nach einer C-Wurst und mehr Wasser unter’m Kiel.Also ging es weiter zum nächst gelegenen Paddelcache „Tor zur Finsternis“ (GC1CMHM) in Essen-Kupferdreh.

Diese Tour war nun wirklich eine Expedition. Uns war nämlich nicht ganz klar, ob wir vom anvisierten Startpunkt auch wirklich in die Nähe des Caches kommen würden. Der Cache ist nur vom Wasser aus zu heben, dass war klar und auch kein Problem. Ausrüstung und wachsende Erfahrung sind ja schließlich vorhanden.

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Aber irgendwie befindet sich die vom Owner angegeben Park- und Einstiegskoordinate Luftlinie 2,114km entfernt. Das sind ein noch paar Kilometer mehr die Ruhr stromaufwärts. Ok, man kann von dort super mit der Strömung flussabwärts zum Cache paddeln. Aber man muss ja auch irgendwie wieder zurück.

Uncool. Aber wenn man sich so die Satellitenbilder ansieht, kann man eine anderen Park- und Startpunkt direkt in der Nähe des Bahnhofs Essen-Kupferdreh finden. Das ist besonders für M@trin1987 ideal gewesen, der von dort aus mit der Bahn zurück nach Wuppertal fahren konnte.

Das Boot haben wir erst mal im Kofferraum gelassen und uns die Ladungsmöglichkeiten vor Ort genauer angesehen. Null Problem, das Boot keine 50m vom Cache ins Wasser zu lassen.

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Froh, dass uns eine Tour on Ruhr erspart geblieben ist (der Fluß ist dort doch etwas breiter und befahrener), war es dann auch ein kleines Übel die „SMS Travelbug“ wieder aufzupumpen. Auch darin bekommt unser Rudel langsam Routine 😉

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An der Mündung der Deilbach in die Ruhr ist jedenfalls allemal ruhiger und strömungärmer als auf der großen Ruhr selbst. Wir hatten also mit weit aus weniger technischen Schwierigkeiten zu kämpfen als anne Ruhr.Zügig konnten wir in das Dunkel des Tunnels eintauchen, durch welchen die Deilbach auf ihren letzen 200m zur Mündung fließen muss.

Nachdem der Tunnel eine Rechtsbiegung macht, ist es dort auch wirklich zappenduster. Irgendwie kam mir in der Weite des Tunnels meine LED-Maglite 4D doch etwas schmächtig vor. Hier haben wir uns Uli Wunderlampe, die Led Lenser X21, herbei gewünscht.

Wir sind etwa bis zur Mitte des Tunnels vorgedrungen und haben dabei alles abgeleuchtet und beklettert, was nach einem potentiellen Versteck für eine regular Box aussah. Da waren einige mögliche Verstecke, aber nix Cachebox.Wir sind dann erst mal umgekehrt um Kontakt mit der „Hafenmeisterei“ aufzunehmen (PMR-Empfang war etwas dürftig).

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An Land warteten schon die „Hafenmeister“ Team Magic Blue und „Rettungshund“ Nikita.
Gemeinsam konsultierten wir das Listing, welches von der Deilbach und dem Tunnel berichtet, dem „Tor zur Finsternis“ halt wie der Cache nun mal heißt.
Die Koordinaten zeigen in den Bereich vor den Tunnel, vermutlich damit man den Eingang findet. Denn Innen hat man ja keinen GPS-Empfang.
Das der Cache sich im Inneren befinden musste, war uns die ganze Zeit klar. Mit der ominösen Eisenstange im Wasser, vor der ausdrücklich gewarnt wird, als Hint haben wir uns auch am Eingang zur Finsternis umgesehen: Ohne Erfolg.
Also neuer Versuch im Inneren, diesmal haben wir den ganzen Tunnel umfahren. Anfangs ist dort alles super befahrbar, am anderen Ende sammelt sich aber der Müll und wir sind mehrmals auf Steine aufgelaufen.

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Um es kurz zu machen, die Expedition wurde zunächst zu einem DNF. Wir geben auch unverblümt zu: Wir haben den Cache nicht verstanden.
Das die Zeiger schon auf 21h vorrückte und unser Telefonjoker zunächst nicht erreichbar waren, haben wir erst mal abgebrochen. Um später mit noch mehr Zeit und mehr Licht wieder zu kommen. Das ist versprochen.
Der Rückruf eines TJs und die Logs der Vorfinder (lesbar wenn GC.com gerade mal nicht ausgefallen ist) nähren in uns die Vermutung, nur ganz knapp am Cache vorbei gerudert zu sein.

Aber wie heißt es doch so schön: Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön…Spaß hat uns die Expedition auf jeden Fall gemacht und wir wollen den Cache noch holen.
Immerhin haben wir jetzt auch einen Einstiegspunkt für den Weg zum Paddelcache auf dem Baldeneysee „Am Rande der Legalität“ gefunden.

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Jungfernfahrt der SMS Travelbug

Filed under: Geocaching — Schlagwörter: , , — ruhrcacher @ 17:39

Kaum zu glauben dass einen Tag nach den Wolkenbrüchen am Freitag schon wieder schönstes Sommerwetter war. Ideales Wetter für eine Bootstour zum cachen.

Seit wir auf Fehmarn und in Bremen Blut geleckt haben, stehen Paddelcaches bei unserem Rudel hoch im Kurs. Und davon gibt es allein in Essen eine Handvoll, alle an der Ruhr oder auf dem Baldeneysee.

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Den Start und damit auch die Jungfernfahrt der „SMS Travelbug“ haben wir „…anne Ruhr…“ (GC11GKX) in Essen-Überruhr gemacht.
Die „SMS Travelbug“ ist ein 3-Personen Sportbadeboot aus der CraneSport-Werft. Es gab sie vor einigen Wochen für 39,95€ im Maritimbedarf „Albrecht Süd“ (eine oder zwei Wochen später sogar beim nördlichen Bruder). Es handelt sich um das um das fast gleiche Modell wie die „Familie mit Hund“ beim Fehmarneinsatz zu den „Resten der Titanic“ (GC1FADT) dabei hatte. Daher war ich von der Brauchbarkeit überzeugt und habe zu geschlagen. Im Set enthalten sind natürlich zwei Paddel, welche sowohl zum Rudern als auch zum Stechen (mit anschraubbaren T-Stück) eingesetzt werden können. Zudem werden mitgeliefert: Flicken, ein wasserdichter Transportsack und eine kleine Zip-Lock-Tasche für die Wertsachen während der Fahrt.

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An der Ruhr waren die sechs Luftkammern des Bootes schnell durch sechs fleißige Cacher aufgepumpt. Gut ausgerüstet mit Boot, PMR, Badehose und Listings ging es auf die Ruhr. Zwar war es von der Anlegestelle bis zum Cache nur ca. 100m, aber als Anfänger gegen die Strömung zu paddeln war zunächst keine gute Idee.

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Darauf hin haben wir die SMS Travelbug kurzerhand über Land ein paar hundert Meter stromaufwärts getragen, um sie dort erneut zu Wasser zu lassen.Mit der Strömung lässt es sich natürlich gleich viel bequemer paddeln.

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Anne Ruhrs Schatzinsel war so schnell erreicht und in kurzen Hosen schlug sich die eifrige Piratenmeute in die Brennnesseln. Dann ging das Suchen erst richtig los. Der Expeditionstrupp stand mit der „Hafenmeisterei“ am anderen Ufer in Kontakt. Bevor die Motivation über die Wupper gehen konnte hatte ich dann aber letztlich die Schatztruhe in der Hand.

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Zur Bestandenen Jungfernfahrt bekam die „SMS Travelbug“ ihren Namensgeber: Meinen Garmin GPS-Festival Travelbug vom MegaEvent in Bremen. Somit ist die Werbeplakette doch noch zu etwas zu gebrauchen.

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Für die Weiterfahrt zum nächsten Paddelcache in Essen-Kupferdreh mussten wir aber leider die Luft rauslassen.Auf Fehmarn konnten wir das Boots zwischen den beiden dortigen Paddelcaches auf Bambi1707s Fahrradträger transportieren lassen.

Bevor es aber wirklich weiterging, mussten wir schnell in Steele beim Griechen das Magenknurren beseitigen lassen. Auf dem Rückweg kam es dann irgendwie zu einer spontanen Cachelegung und dem Beginn der Gruppentherapie.

Wie es dann weitergegangen ist, lest ihr in „Expedition zum Tor zu Finsternis„.

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