Ruhrcacher Blog

Juni 5, 2009

Field Notes nutzen mit dem etrex

Filed under: Geocaching, Software, Tutorial — Schlagwörter: , , , , , — ruhrcacher @ 18:53

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Die Nutzer des Garmin Colorados oder des Oregons können mit ihren bunten Geräten eine praktische Funktion nutzen. Wer am Rad dreht oder sein Gerät betascht kann unterwegs Notizen zu seinen Funden im Gerät speichern. Zu hause am Computer angeschlossen, laden die beiden Garmin Geräte auf Knopfdruck diese Infos als Fund-Log nach geocaching.com hoch. Diese Notizen nennen sich Field Notes und ermöglichen ein schnelles aber individuelles Loggen. Unterwegs kann man bereits seine Gedanken zum Cache festhalten und hat nach einer ausgiebigen Tour weniger Tipparbeit. Die Field Notes Funktion ist wie gesagt in den beiden neueren Garmin Modellen Colorado und Oregeon integriert. Aber auch die Nutzer anderer Modelle brauchen nicht von Hand zu loggen und können mit einem kleinen Unweg auf die Field Note Funktionalität von geocaching.com zugreifen.

Wie dies geht zeigt dieses Tutorial!

Dieses Tutorial zeigt übrigens die Verwendung des Field Note Wizzards vom Team Hildesheim.

Weitere Anleitungen finden sich natürlich auch bei den Ruhrcacher-Tutorials.

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Februar 20, 2009

*thumbsup* Reklamationen bei Navifuture

Filed under: Allgemein, Backpacking, Geocaching, Linktipps — Schlagwörter: , , , , , — ruhrcacher @ 15:59

Als ich letztes Jahr mein Garmin GPSr ausgewählt habe, es solle ein Legend HCx werden, habe ich natürlich auch etliche Anbieter und deren Angebote verglichen.
Ein besonderes wichtiges Kriterium, neben der breiten Preisspanne, ist bei so einer Investition der Service im Reperaturfall. Leider ist keines der Garmin-Modelle so richtig fehlerfrei.
Man liest von defekten Dichtungen und Einfrieren der Software.

Prinzipiell bieten Einzelhändler mit eigenem Ladenlokal, den Vorteil des Vor-Ort Services. Man kann vorbei gehen, spart sich Versandkosten und bekommt hoffentlich möglichst schnell kompetente Hilfe. Dieser Service macht sich natürlich im Preis des Gerätes bemerkbar, der nicht viel von der UVP abweicht. Da muss man also abwägen, da umgekehrt der Preis bei den Onlinehändler deutlich unter der UVP liegt.
Also habe ich zunächst beim örtlichen langjährigen Outdoorausrüster angefragt. Dort haben sie alle Geräte im Sortiment und einen geschulten Mitarbeiter, der von Garmin die nötigen Serviceinfos erhält. Fragen zur Bedienung und Software können also vor Ort beantwortet und kleine Reparaturen ausgeführt werden. Doch alle anderen Reklamationen werden von denen auch nur an Garmin eingeschickt. Wartezeit: einige Wochen ohne Leihgerät!

Im Internet, bei den einschlägigen Preisvergleichern und Geocachingforen, habe ich dann weitergebildet. Als guter Tipp wurde immer wieder navifuture.de genannt, ein Onlineshop aus Gera. Der bietet im direkten Vergleich die niedrigsten Preise. Soweit in Ordnung.
Abwägen muss man bei den Versandkosten für Lieferung und im Reperaturfall, sowie die Möglichkeit an ein schwarzes zu Schaf zu geraten.
Die geposteten Erfahrungen mit navifuture waren jedoch alle durchweg positiv. Viele Forenmitglieder berichten von schnellem Versand als sehr kulanten Service. Austausch- oder Leihgeräte sollen kein Problem sein.

Also habe ich mich schließlich im Juni 2008 für ein Garmin Legend HCx von navifuture entschieden. Die Ersparnis war letztlich so hoch, dass ich noch eine Garmin SD-Karte mit routingfähiger Map bestellt habe. Alles im Voraus bezahlt und ratzfatz geliefert bekommen.
Seit dem kann ich über die Handhabung und die Genauigkeit es Gerätes nicht klagen, immerhin über 400 gefundene Caches.

Naja, eine Haken hatte das Gerät doch, vielmehr keinen Haken. Als ich neulich im Wald unterwegs war, trug ich das Gerät wie immer mit dem mitgelieften Umhängebändchen um den Hals. Dafür besitzt das Gerät eigens einen kleinen Befestigungssteg unterhalb des Batteriefaches.
Nun kam es, dass ich während einer Drehung meines Körpers um die eigene Achse (ich glaube es war gegen den Uhrzeigersinn) ein dumpfes Geräusch vornahm. Es klang wie etwas, dass auf den Waldboden ins Laub fiel. Beim Blick auf dem Boden sah ich dort mein Garmin liegen. Für einen kurzen Moment war ich etwas ratlos, wie dort hingekommen ist. Ich fasste mit an die Brust und hielt das Tragebändchen in der Hand. Es war jedoch nicht gerissen. Am Ende des Bändchens aber, welches um den Steg am GPS geschlungen wird, befand sich, immer noch festgezurrt, ein kleiner Plastiksteg. Eine Untersuchung des heruntergefallenen Gerätes bestätigt meine Vermutung, dass der Steg dort abgebrochen war.
Lautes Fluchen hallte im Wald wieder. Schließlich war das Gerät teuer gewesen, hätte womöglich in eine Felsspalte fallen können und Garmin ist eh ein Dreckladen!
So, dass ist nun der Moment ab dem ich von einer Reklamation reden muss. Von Juni bis Januar hat das Gerät kein ganz Jahr überlebt.
Am nächsten Morgen habe ich erstmal navifuture angemailt und nachgefragt, ob bei Garmin Schwierigkeiten mit brüchigen Stegen bekannt sind und was ich mit dem Gerät nun machen solle. Die Antwort kam sehr schnell (super!): Nein, man wisse von keinem Problem, normal sei das auch nicht und ich solle mein Gerät bitte einschicken.
Das war mir so auch lieber als wenn ich das Gerät an den Garmin-Kundenservice in Hintertupfingen oder gar auf die Insel schicken muss. Also habe ich das Retourenformular (Adresse, Seriennummer, Fehlerbild) ausgefüllt, eine Kopie der Rechnung beilegt und das Gerät in der original Verpackung und sogar noch im Lieferkarton zurückgeschickt. Das war an dem Samstag als die 35 Mios im Jackpot waren, also habe ich Hermes Paketshop nicht nur für 3,90€ das versicherte Paket losgeschickt, sondern auch noch schnell einen Lottoschein ausgefüllt.

Lange Zeit hörte ich nichts von der Reklamation, wobei ich sagen muss, dass ich mich nicht drumgekümmert habe. Erst anderthalb Wochen später, mittwochs, habe ich den Paktschein rausgekramt, um nach zusehen ob das Paket seinen (innerdeutschen) Empfänger schon erreicht hat. In der Tat wurde es bereits letzten Mittwoch, also am 3 Werktag nach Einlieferung, zugestellt.. Am nächsten Morgen, Donnerstag, wollte ich dann eigentlich während meiner Mittagspause in Gera anrufen, um nach dem Eingang des Gerätes und dem Zwischenstand zu hören. Auf der Firmenhomepage hieß es jedoch, dass der Laden in den nächsten Tagen geschlossen bleibt und auch Emails erst zu einem späteren Zeitpunkt bearbeitet werden können.

Na gut, ich bin geduldig. Auch wenn mich mein Backupgrät, mein erstes GPS-Gerät (NoName), in die Steinzeit der Navigation und des paperreduced Caching zugeworfen hat. Ich hatte mich also auf mind. noch eine Woche Wartezeit eingestellt, als ich abends eine DHL-Benachrichtungskarte im Briefkasten vorgefunden habe.
Nanuuuuuuuuu? Das erwartete Amazon-Paket (DHL) konnte noch nicht da sein und navifuture versendet bekannterweise per DPD. Geirrt! Als ich die Sendung vom meiner Nachbarin in Empfang nahm, war es ein kleines Paket aus Gera. Freude, auch wenn zur Not das alte Gerät ohne Steg drin gewesen wäre, da es kein Garantiefall wäre.
Aus dem Paket extrahierte ich zu gleich einen Knäuel Verpackungsfolie und ein kleines Tütchen Goldbären, leider kein Anschreiben. Aus dem Knäuel wickelte ich ein nagelneues Garmin Legend HCx aus. Mit intakten Steg, frisch Displayschutzfolie und anderer Seriennummer. Navifuture hatte das Gerät also ausgetauscht.
Prima Sache, wo bekommt man denn sonst für 3,90€ ein neues Gerät. Ok, die abgebrochene Lasche stört die Funktion nicht, ist aber dennoch hinderlich.

Aktuell habe ich das Bändchen jedoch nicht wieder angebracht, sondern einen Karabinerhaken am Batteriefachverschluss. Das ist praktischerweise an meinem Rucksack zu befestigen. Das ist allerdings noch nicht der Weißheit letzter Schluss, da ich hier befürchten muss, dass sich versehentlich der gesamte Batteriedeckel sich öffnen,
Kurz über lang kommt mit daher eine Garmin-extrex-Tasche ins Haus, zur Befestigung am Rucksack und zum Umhängen.
Gegen den unwiederbringlichen Verlust bei Nacht habe ich unlängst sogar eine LED-Leuchte für Hundehalsbänder ans GPS gehangen. Das Teil ist leuchtstark und hat nur die Größe eines Nanos. Und den Cacher samt GPS findet man damit auch wieder…

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