Ruhrcacher Blog

September 4, 2010

Fehmarn-Tour 2010

Filed under: Geocaching — Schlagwörter: , , , , — ruhrcacher @ 20:23

Das laufende GC-Jahr ist bei mir etwas ruhiger. Aber nun habe ich endlich mal wieder was zu bloggen. Obwohl, Twitter ist ja auch ein (Micro)Blogging-Dienst.

Lange habe ich mich auf meinen Sommerurlaub gefreut und ihn auch mal wieder zum Cachen genutzt. Auf Fehmarn haben sich seit der letzten Tour mit Paddy-GE vergangendes Jahres schon wieder so viele neues Caches angesammelt.
Also habe ich mich vor Ort mit Team Magic Blue getroffen, um Hein Blöd und Homerpalooza hinterher zu räumen. Allein letzterer hat bis heute schon über 50 Dosen auf die Insel geworfen und tritt damit sicher bald in die Fußstapfen von Hein Böld (aktuell 149 Hides). Beide bieten aber solide Dosenkost: Schnell zu findene Small-Dosen am Wegesrand in reizvoller Inselidylle.

Allerdings hinterlassen die Cachermassen in der Hauptsession ihre Spuren: Volle Logbücher in jeden Cache (oftmals nur noch eine lose Blattsammlung aus Behelfsseiten), machmal sogar feucht oder in der falschen Dosengröße. Da kann so schnell kein Owner hinterher putzen. Insbesondere nicht, wenn man dafür 500 Logs täglichen lesen müsste, um mitzubekommen wo es harkt.

Neben den Tradis an einem Baum unter einem Stein gibt es aber trotzdem noch die ein oder andere harte Nuss. Ggf. muss die Lösung auch bis zum nächsten Sommerurlaub warten. Dieses Jahr habe ich einige geloggt, die mir letztes Jahr noch verborgen blieben. Bei Team Magic Blue waren auch schon alle guten Dinge drei 😉

Leider helfen D & T-Wertung ebenso wie fehlende Hints oft nicht weiter. Generell sind wir immer wieder der Meinung, dass man in Norddeutschland manche Dosengröße (Butterbrotsdosengröße = Regular) oder Geländewertungen (Bootscache mit T=3,5) etwas falsch eingeschätzt werden.

Spaß hat es aber auch dieses Jahr gemacht. Insbeonsere wenn man dafür 500, bzw bei mir nun nur noch 170km, anreist um gemeinsam zu cachen und das Wintergrillen 2010 (am 04.12.) zu planen.
Die gesamte letzte Woche war es da oben als auch im Pott stark verregnet. Erst als ich den Pott verlassen und nach Ostholstein nachgereist bin, kam plötzlich die Sonne wieder raus. Herbstlich zwar mit viel Wind, aber trotzdem sehr schön. Das führte schließlich zu einem spontanen Grillen in Strandnähe. Leider wirds schon um 21h wieder duster, die Nachtcachesaison beginnt.

Außerdem habe ich in nur 3 Tagen die Übernachtungsmöglichkeiten in meinem Cachemobil optimiert. Mittlerweile kann ich in ganzer Körperlänge bequem drin schlafen. „Draußen zu hause“.

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Mai 8, 2010

Test(bild)

Nur ein Test: Hello World

Juli 6, 2009

Expedition ins Tor zur Finsternis

Filed under: Geocaching — Schlagwörter: , , , — ruhrcacher @ 18:50

Am der Samstag war der Tag noch relativ jung, das Wetter heiß und das Gruppentherapie-Rudel ebenso heiß auf weitere Paddelcaches.

Nachdem wir die „Jungfernfahrt der SMS Travelbug“ erfolgreich absolviert hatten, gelüstete es und nach einer C-Wurst und mehr Wasser unter’m Kiel.Also ging es weiter zum nächst gelegenen Paddelcache „Tor zur Finsternis“ (GC1CMHM) in Essen-Kupferdreh.

Diese Tour war nun wirklich eine Expedition. Uns war nämlich nicht ganz klar, ob wir vom anvisierten Startpunkt auch wirklich in die Nähe des Caches kommen würden. Der Cache ist nur vom Wasser aus zu heben, dass war klar und auch kein Problem. Ausrüstung und wachsende Erfahrung sind ja schließlich vorhanden.

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Aber irgendwie befindet sich die vom Owner angegeben Park- und Einstiegskoordinate Luftlinie 2,114km entfernt. Das sind ein noch paar Kilometer mehr die Ruhr stromaufwärts. Ok, man kann von dort super mit der Strömung flussabwärts zum Cache paddeln. Aber man muss ja auch irgendwie wieder zurück.

Uncool. Aber wenn man sich so die Satellitenbilder ansieht, kann man eine anderen Park- und Startpunkt direkt in der Nähe des Bahnhofs Essen-Kupferdreh finden. Das ist besonders für M@trin1987 ideal gewesen, der von dort aus mit der Bahn zurück nach Wuppertal fahren konnte.

Das Boot haben wir erst mal im Kofferraum gelassen und uns die Ladungsmöglichkeiten vor Ort genauer angesehen. Null Problem, das Boot keine 50m vom Cache ins Wasser zu lassen.

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Froh, dass uns eine Tour on Ruhr erspart geblieben ist (der Fluß ist dort doch etwas breiter und befahrener), war es dann auch ein kleines Übel die „SMS Travelbug“ wieder aufzupumpen. Auch darin bekommt unser Rudel langsam Routine 😉

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An der Mündung der Deilbach in die Ruhr ist jedenfalls allemal ruhiger und strömungärmer als auf der großen Ruhr selbst. Wir hatten also mit weit aus weniger technischen Schwierigkeiten zu kämpfen als anne Ruhr.Zügig konnten wir in das Dunkel des Tunnels eintauchen, durch welchen die Deilbach auf ihren letzen 200m zur Mündung fließen muss.

Nachdem der Tunnel eine Rechtsbiegung macht, ist es dort auch wirklich zappenduster. Irgendwie kam mir in der Weite des Tunnels meine LED-Maglite 4D doch etwas schmächtig vor. Hier haben wir uns Uli Wunderlampe, die Led Lenser X21, herbei gewünscht.

Wir sind etwa bis zur Mitte des Tunnels vorgedrungen und haben dabei alles abgeleuchtet und beklettert, was nach einem potentiellen Versteck für eine regular Box aussah. Da waren einige mögliche Verstecke, aber nix Cachebox.Wir sind dann erst mal umgekehrt um Kontakt mit der „Hafenmeisterei“ aufzunehmen (PMR-Empfang war etwas dürftig).

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An Land warteten schon die „Hafenmeister“ Team Magic Blue und „Rettungshund“ Nikita.
Gemeinsam konsultierten wir das Listing, welches von der Deilbach und dem Tunnel berichtet, dem „Tor zur Finsternis“ halt wie der Cache nun mal heißt.
Die Koordinaten zeigen in den Bereich vor den Tunnel, vermutlich damit man den Eingang findet. Denn Innen hat man ja keinen GPS-Empfang.
Das der Cache sich im Inneren befinden musste, war uns die ganze Zeit klar. Mit der ominösen Eisenstange im Wasser, vor der ausdrücklich gewarnt wird, als Hint haben wir uns auch am Eingang zur Finsternis umgesehen: Ohne Erfolg.
Also neuer Versuch im Inneren, diesmal haben wir den ganzen Tunnel umfahren. Anfangs ist dort alles super befahrbar, am anderen Ende sammelt sich aber der Müll und wir sind mehrmals auf Steine aufgelaufen.

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Um es kurz zu machen, die Expedition wurde zunächst zu einem DNF. Wir geben auch unverblümt zu: Wir haben den Cache nicht verstanden.
Das die Zeiger schon auf 21h vorrückte und unser Telefonjoker zunächst nicht erreichbar waren, haben wir erst mal abgebrochen. Um später mit noch mehr Zeit und mehr Licht wieder zu kommen. Das ist versprochen.
Der Rückruf eines TJs und die Logs der Vorfinder (lesbar wenn GC.com gerade mal nicht ausgefallen ist) nähren in uns die Vermutung, nur ganz knapp am Cache vorbei gerudert zu sein.

Aber wie heißt es doch so schön: Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön…Spaß hat uns die Expedition auf jeden Fall gemacht und wir wollen den Cache noch holen.
Immerhin haben wir jetzt auch einen Einstiegspunkt für den Weg zum Paddelcache auf dem Baldeneysee „Am Rande der Legalität“ gefunden.

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Mai 26, 2009

Die 1000. Gemeinheit für Team Magic Blue

Filed under: Geocaching — Schlagwörter: , , — ruhrcacher @ 13:01

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Eigentlich halte ich nicht viel von Großrudeln, bei denen man bloß hinterlaufen braucht. Die Stationen finden und lösen tuen dann eh immer die anderen.
Aber dies mal brauchte niemand dabei ein schlechtes Gewissen zu haben. Schließlich wurde „Nikita und das Zauberbuch“ (GC1QJT5) für Nicole und Uli ausgelegt. Diese Runde durch die Elfringhauser Schweizer zu absolvieren war die Hürde zu ihrem 1000. Geocachefund.

Und sie haben sich wacker geschlagen. Das kann man nicht anders sagen. Und wir hatten auch mächtig Freude dabei den beiden beim Suchen zu zusehen. Verwirrung stiften konnten wir auch gut.
Einen Großteil der Verwirrung stifteten jedoch die Kampfhamster, welche diese Ehrenrunde binnen einer Woche aus dem (Wald)Boden gestampft haben. Mittlerweile kennen Jule und Andy den Wald und seine Wege wie ihre Westentaschen und jeden Baum mit Vornamen.
Trotzdem haben sie allerlei Schikanen… pardon… Raffinessen einfließen lassen. Knackige Rätsel und putzig versteckte Stationen.
In Erinnerung wird Nicoles Ausspruch „Ich fahr nach hause, ich weiß wo ich geparkt habe“ als Uli aus einer Station ein Sudoku zog. Wenn die beiden was nicht mögen, dann diese kleinen japanischen Zahlenrätsel.

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Nach einiger Zeit des Verzweifeln durften wir aber unsere Hilfe anbieten. Schließlich wollten auch wir die 5,5km hinter uns bringen. Gebraucht haben wir dazu gut 3 Stunden. Belohnt wurden die Strapazen mit einem gut gefüllten, jungfräulichen Cache. Dieser darf ab sofort auch von allen anderen gesucht werden.
Denn seit dem 24.05.2009 ist Team Magic Blue Kilocacher.

Herzlichen Glückwunsch noch mal zu Vierstelligkeit

Mai 6, 2009

cache-tube.de – In die Röhre gucken

Filed under: Geocaching, Linktipps — Schlagwörter: , , , , — ruhrcacher @ 08:21

Das man mal beim Cachen in die Röhre gucken muss kennt jeder. Oder man durch eine Röhre kriechen. Aber man kann auch mal vorher oder nachher in die Röhre gucken.
Ok, lassen wir die Wortspiele: Es geht um Cachetube, die zielgruppenorientierte Videoplattform. Youtube ist schließlich für was jeden beliebigen Mist, Redtube für Schmuddelfilmchen und so weiter
Das Videoportal für Geocacher wurde unlängst vorgestellt und ist auch schon gut mit Filmchen bestückt.

Nun ist dort auch eines meiner Kurzfilmchen online, welches ich auf der Fehmarn-Tour 2009 aufgenommen habe.
Es zeigt wie wir mit vereinten Kräften „Die Reste der Titanic“ (GC1FADT) bergen. Das setzte Ausrüstung und Teamwork vorraus.
Natürlich wollten alle Beteilgten anschließend auch das Video sehen. Früher hätte man das umständlich per Mail verschicken müssen (problematisch bei großen Dateien), auf einen eigenen Server hochladen oder auf DVD brennen müssen.
Null problem, sachte ich, lad ich bei bei youtube hoch. Dann kann man problemlos den Link weitergeben und es habe auch noch andere Nutzer was davon. Da fiel mir dann wieder cache-tube.de ein. Denn da bringt das Video doch noch mehr Nutzern Freude, weil eben Zielgruppen gerecht.

Die Nutzungsbedingungen und der Funktionsumfang (wie Kommentarfunktion) sind übrigens ähnliche wie bei youtube. Nur mit zwei Unterschieden: Eine Größenbegrenzung kann ich nicht erkennen. Sinnvoll halte ich das ReviewerModeratorenprinzip. Die Videos werden nach dem hochladen, aber noch vor dem veröffentlich von freiwilligen Moderatoren kontrolliert.
Ich denke mal so sollen zu grobe Spoiler, Nonsensevideos, Cacherverunglimpfungen und eindeutig rechtswidrige Aktionen gar nicht erst veröffentlicht werden.

In Zukunft werde ich sicher noch das ein oder andere Video einstellen, wenn es spoilerfrei ist und eine gewisse Länge erzielt. Ganz kurze Videos von wenigen Sekunden Länge sind dann doch eher was für youtube. Cachetube verstehe ich das schon als Qualitätsportal.

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