Ruhrcacher Blog

Mai 8, 2010

Test(bild)

Nur ein Test: Hello World

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Dezember 14, 2008

Kaltlöten

Filed under: Allgemein — Schlagwörter: — ruhrcacher @ 22:57

Ich habs damals schon gehasst im Herbst bei Wind & Wetter am KVz zustehen und mit klammen Fingern und einem nicht heiß werden wollenden Gaslötkolben eine Rangierung reinzufrickeln. Nun saß ich eben mit eiskalten Fingern in der eigenen Küche und lötete an weitaus filigraneren Käbelchen der Funktechnik rum. Löten ist eine heiße Sache, sollte man meinen. Allerdings wird meine Küche nur durch den Backofen beheizt, wenn überhaupt. Denn meine Heizung dient dort nur als erweiterte Ablagefläche ;)

Küchenwerkstatt 1

Aber jetzt erstmal von vorne: Das Problem mit dem ich eigentlich zu kämpfen hatte war ein Defekt in meinen Lautsprechermikrofon KPE-115. Bei der Die Nacht der Diamanten (GC12G4H) ist mir nämlich nicht nur die Schalterabdeckung an meiner MagLite flöten gegangen. Schon auf dem Parkplatz ist beim PMR-Check aufgefallen, dass H-Milch von meinen Sendungen bestenfalls den Träger bekommt, aber kein Nutzsignal hört… Da ich ihn laut und deutlich hören konnte, wollte ich den Fehler erst auf die Geräte der Gegenstelle schieben ;) Bloß stelle sich als Fehlerquelle ganz schnell mein LS-Mikrofon heraus. Siehe da, es leuchtete beim Senden noch nicht einmal mehr die rote LED.

Das Teil hat zwar nicht die Welt gekostet, ärgerlich wars aber schon da ich es noch gar nicht so lange im aktiven Gebrauch hatte und es doch recht praktisch ist. Also lag das kaputte Teil bis dato rum, auch aus dem Grund das ich mir für den gerintgen Preis die Mühe umtauschens nicht machen wollte. Und als ich die Tage trotzdem in Betracht zog, fand ich die Rechnung nicht mehr. Ich denke mal, das wäre bei Neuner Funk aber wohl kein Problem gewesen.

Heute war dann mal einer dieser ruhigen Winterabende, an dem man die Bastelprojekte anfängt, die man sich den ganzen Sommer über auf Halde gelegt hat.
Noch vor dem Computer mal eben die drei Schräubchen gelöst und den Fehler sofort entdeckt: Eine Ader des Kabels hatte sich von der Platine gelöst.
Und dieses schreite dann nach einer Lötsession in der kalten Küche. Und einer Tasse Kaffee… ganz wichtig!
Das wiederanlöten ging fix. Doch Innenleben war muss recht primitiv verarbeitet sein. Kaum war die gelbe Ader wieder dran, war die schwarze ab -(
Nachdem ich das auch wieder dran hatte, habe ich die drei Äderchen (ws,sw,gb) erstmal in Heißkleber vergossen. Nicht das beim nächsten Einsatz wieder eines abreißt.
Ich finde mit Heißkleber, Gaffertabe und Kabelbinder kann man eh alles reparieren.

Löten 1

Dezember 10, 2008

PMR im KfZ nutzen – Lösungsvorschläge

Filed under: Allgemein, Funk — Schlagwörter: , , — ruhrcacher @ 20:49

Am Wochenende wurde ich mit einem klitzekleinen Problem bei der der Kombination PMR-Funkgerät + Geocaching-Tour konfrontiert: Der Akku war nach der mehrstündigen Tradi-Tour im Auto leer und das ausgerechnet beim spontanen Nachtcaching. Es lag halt die ganze Zeit eingeschaltet im Auto…

Aber ein paar Lösungsansätze habe ich schon längst. Übers PMR-Funken wollte ich eh schon mal bloggen. Es ist im Grunde das gleiche Problem wie dieser Threadersteller hat: Es gibt wohl keine PMR-Mobilstationen, die man fest ins Auto einbauen kann. Für CB- und Amateurfunk sind diese Geräte gang und gebe. PMR-Mobilstationen hingegen scheinen keinen Sinn zu machen, da die externe Autoantenne und die Speisung durch die Autobatterie nicht gewinnbringend eingesetzt werden dürfen. Denn die Leistungsgrenzen bei PMR-Geräten ist in engen Grenzen gesetzlich festgelegt und jede Leistungssteigerung untersagt.

Lösungsmöglichkeiten
(als Ersatz für eine PMR-Mobilstation)

  • Ein Amatuerfunkgerät aufs PMR-Band programmieren und als Mobilstation nutzen.
    Ist hochgradig ilegal, da ich weder eine Amaterufunklizenz besitze, noch damit
    damit außerhalb der Amatuerfunk-Bänder funken dürfte.
    Kostenpunkt für das Gerät: 150-200€
  • Nur wenige Handgeräte lassen den Anschluss einer externen Antenne zu.
    z.B. Albrecht Tectalc Mag und Tectalc Pro Mobil.
    Kostenpunkt für das Gerät: 100-150€
  • Aktive Kfz-Halterung für mein Handgerät + Lautsprechermikrofon.
    Es bleibt bei einem Gerät für alle Anwendungen. Ich bin mir bloß nicht sicher, ob das ständige Laden/Entladen bei Ein- und Ausschalten dem Akku nicht zu sehr schadet.
    Denn der Aktivhalter WTC649 hat nur eine Ladeschlusserkennung, die bei vollen Akku abschaltet.
    Kostenpunkt für das Gerät: 160€
  • Die Bastellösung: Ein günstiges Zweit-PMR auf KfZ-Betrieb umbauen indem an die Batteriekontakte ein Kfz-DC/DC-Wandler (12 auf 6V) anlötet. Ich bin da nur nicht ganz sicher, ob da nicht wegen Umbaus die Betriebserlaubnis erlischt.
    Kostenpunkt für den Umbau: 20-30€
  • Für das TK-3201, dem Nachfolgemodell zu meinem TK-3101, gibt es einen Mobiladapter. Der wird anstelle des Akkus in das FuG eingesetzt und hat einen 12V-Stecker. Also quasi so wie die Bastelösung, nur fertig aufgebaut und für ein vorhandenes Gerät. Außerdem wir der Geräteakku nicht ständig geladen, da er gar nicht im Gerät ist. Allerdings müsste man vor dem Aussteigen wieder genau diesen Akku einsetzen, um der FuG außerhalb des Autos zu nutzen.

Mal sehen, für welchen Lösungsansatz ich mich entscheide…

Dezember 3, 2008

USB-Steckernetzteile

Filed under: Allgemein, Geocaching — Schlagwörter: , , , — ruhrcacher @ 23:23

Ich bin bescheidener Mensch mit vielen Wünschen ;) Ich möchte bloß mein Garmin zur Trackaufzeichnung im Auto mitfahren lassen und dabei die Batterien schonen, mein Autonavi möchte ich hingegen nicht nur im Auto laden können und auch mein MP3-Player sollte auch ohne eingeschalteten PC geladen werden können.
Alle Geräte haben gemeinsam dass sie über einen USB-Anschluss mit Strom & Daten aufgeladen werden. Entsprechendes Zubehör ist aber nur teuer bis gar nicht zu bekommen. Insbesondere bei den Geräten, die auf der Geräteseite eine proprietäres Steckermodell besitzen, sowie der Player von Samsung.

Da ist doch ganz praktisch, das wenigstens der USB-A-Stecker genormt ist. Denn für diese Schnittstelle gibt es Ladegeräte von Drittanbietern. Diese haben einen USB-A-Ausgang, klar, und als Eingang entweder einen 230V-Eurostecker oder einen 12V-KfZ-Stecker für den Zigarettenanzünder.

Bei Pollin habe ich für 6,95 Euro ein Set aus beiden Varianten abgegriffen. Das Set scheint jetzt schon wieder ausverkauft zu sein. Bei Globetrotter kostet das Set “Compit iPower Mobile” 12,95 EUR.

usbcharger

Jedenfalls kann ich damit meine Wünsche erfüllen.laden1

Mein Garmin Legend zeigt brav an, dass es über eine externe Stromversorgung verfügt.

D.h. während einer Autofahrt bleibt die Display-Beleuchtung dauerhaft angeschaltet, was ein Ablesen leichter macht.
Allerdings sollte man das Gerät auf KfZ-Betrieb umstellen bzw. das automatische Abschalten des Geräte bei entfernen der externen Stromversorgung deaktivieren. Ansonsten würde sich das Gerät 30 Sekunden nach Ausschalten der Zündung ebenfalls abstellen.

Die Option findet man im Hauptmenü unter ‘Einstellung’ > ‘System’ > ‘Externe Stromversorgung AUS’. Dort stellt man ‘Bleibt an’ ein.

Zubeachten ist bei den Garmingeräten, dass es eine reine Stromversorgung für das Gerät ist. Evtl. eingelegte Akkus werden nicht geladen!
USB-Ladegräte für Akkus gibt es natürlich auch. Und wer Bastln will, kann sicher auch für andere Geräte eine Modifikation auf USB vornehmen.

Zu beachten ist immer, dass die USB-Spezifikation nur eine Versorgungsspannung von 5V bei einer max. Stromstärke von 500 mA vorsieht. Da macht es also keinen Sinn Geräte mit einem höheren Energiebedarf anzuschließen, da diese nicht versorgt werden können. Das betrifft aber eher Eigenbauten. Denn ansonsten sollte es ja eigentlich sinn machen, wenn die Herstellen zur Stromversorgung USB-Buchsen verbauen.

Die skurillsten und bisweilen sinnbefreitesten USB-Gadgets findet ihr in dieser Galerie bei xonio.

Oktober 29, 2008

Schnürsenkel-Impro

Filed under: Allgemein — Schlagwörter: — ruhrcacher @ 19:19

Als Geocacher muss man hin & wieder improvisieren. Und als guter Fernmelder sowieso. Das sind also gute Grundlagen mit dem Problem fertigzuwerden, welches mich letzten Freitag vor “FBI im Ruhrgebiet@Night (Nachtcache)” (GC1C30N) ereilte.
Da ist mir morgen schon der rechte Schnürsenkel gerißen. Im Auto auf dem Weg zu Arbeit stört eine lockere Bindung noch nicht. Wenn es aber etliche Kilometer kreuz&quer durch den Wald geht muss der Stiefel schon richtig sitzen.

Also während der Spätschicht (am A der Welt) fix nachgerübelt und in der Grabbelskiste gefischt. Den kaputten Senkel habe ich so durch ein (Euro)Elektokabel (2 adrig mit Eurostecker ersetzt. Schnippschnapp Stecker ab und in die Löcher gefrickelt. Eine NTBA-Anschlusschnur wäre mir lieber gewesen. Denn auf Grund der Dicke lässt sich das Kabel schwergäniger einfädeln und wegen des Mantel auch schlecht nachschnüren.
Aber für die eine Nacht wars eine praktikable Lösung.
Schnürsenkel-Impro

Wie sinnvoll es war, ein Stück genormtes Kabel zu verwenden zeigte ich hinterher. Das es ein runder schwarzer Schnürsenkel sein muss ist offensichtlich, dass er für einen 8-Loch-Stiefel passen muss habe ich merken könne. Denn als ich heut den Schnürsenkelvorrat meiner Eltern durchwühlte, hatte ich dummerweise meine Sportschuhe an.
Auf den Verpackungen steht auch blöderweise nur eine Zentimeterangabe, da war ich mit den gemerkten 8 Loch natürlich genatzt. Aber da es wieder von Vorteil, dass ich ein Standardkabel zweckenfremdet hatte: Das identische Stromkabel vom NTSplit abgzogen, abgemessen und die richtigen Schnürsenkellänge ausgewählt.
Hoch leben die standardisierten Eletkrokabel! Die sind nämlich i.d.R 150cm lang, ich habe beim Improvisieren ein gutes Stück abgeschnitten also passte die Schnürsenkellänge von 120cm ganz hervorragend.Merke: Man muss sich bloß zu helfen wissen.

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