Ruhrcacher Blog

Februar 1, 2012

Wie geht das noch gleich? – Heute: Starthilfe

Filed under: Allgemein, Tutorial — ruhrcacher @ 19:19

Dieser (frostigen) Tage sollte man umbedingt ein Starthilfekabel im Auto haben, wenn man selbst oder Teammitglieder eine anfällige Batterie haben.

Auch die Medien berichten zur Zeit wieder als ob dies der erste Winter seit Menschengedenken seit. Und dieses Jahr werden die gleichen Evergreens unter den Tipps herruntergebetet.
Bei meinem Heimatsender WDR2 erinnerte heute ein Redakteur an die richtige Batteriepflege: Regelmäßig durch längere Fahrten volladen! Sollte man dann dennoch Schiffbruch erleiden, so der Redakteur, müsse man  z.Z. wohl etwas länger auf den Pannendienst warten. Stattdessen solle man vielleicht den Nachbarn um Hilfe bitten. Abschließen fügte der gute Mann aber hinzu, dass er selbst keine Ahnung hat wie das mit der Starthilfe in der richtigen Reihenfolge abliefe…
[no comment, da wir die „ausgiebige“ Recherche der Medien ja bereits zu genüge diskutiert haben.]

Weil ich mir die richtige adäquate Reihenfolge der Strippen wie viele andere, aber auch nicht 100% fehlerfrei merken kann, habe ich heute zu farbigen Isolierband und dem Laberwriter gegriffen. (more…)

Mai 17, 2011

Gut Informiert zur GeoFarm in die Schweiz

Filed under: Backpacking, Geocaching, Tutorial — ruhrcacher @ 16:51

Die eidgenössischen Organisatoren des Megaevents GC2C4WD in der Schweiz haben alle angemeldeten Besucher bereits per Newsletter umfassend informiert. Natürlich, nur was Anreise, Übernachtung und Eventteilnahme betrifft.

Da das Event im tiefsten Ausland statt findet, stellen sie für einige Cacher vorab weitere tiefschürfende Fragen: „Was brauche ich an Geld & Papieren“.
Auch wenn’s nur für ein verlängertes Wochenende oder mit anschließenden Sommerurlaub hingeht, eine wirklich gute Frage.

Das mit dem tiefen Ausland meine ich jetzt nicht nur geographisch unterhalb der Deutschlandkarte. Die Schweiz ist, was in der Tat schon einige Damen & Herren überrascht hat, nicht Mitglied der EU und der Eurozone. Damit wäre eine Reise in die Schweiz vom Prinzip her vergleichbar mit einer Reise in die USA oder nach Aserbaidschan 😉
Zumindest muss man sich da auch mehr Gedanken machen, als im kleinen Grenzverkehr zwischen den EU-Ländern. Die Nordrhein-Vandalen fahren mal eben zum Einkaufen in die Niederlande, die Schleswiger & Holsteiner mal eben zum relaxen rüber nach Dänemark. Es ist so einfach geworden mit Euro und Personalausweis im Gepäck

Einfach ist es auch in der Schweiz, nur damit da jetzt nicht der Eindruck einer Ostblockreise zu früheren Zeiten aufkommt. Die Schweiz hat sich nämlich im Dezember 2008 dem Schengen Raum angeschlossen, was eine visumsfreie Einreise ohne aufwenige Grenzkontrollen ermöglicht.
Es sind wahrlich nur noch Kleinigkeiten, die man bedenken muss. (more…)

Januar 20, 2011

Gemeinsam mit CachePod & geopics auf der Jagd

Filed under: Geocaching, Software, Tutorial — ruhrcacher @ 16:00

Ich nutze den „CachePod“ seit kurzen auf meinen neuen iPod Nano 3G und finde das Tool klasse.

Wie man Listings per CacheWolf auch auf andere MP3-Player bekommt, habe ich mal in einem meiner Tutorials gezeigt.

Der CachePod löst allerdings das Problem mit den HTML-tags im Listing, was ich äußerst elegant finde. Er legt für jeden Wegpunkt der verarbeiteten GPX-Datei einen eigenen Ordner an. Dort befinden sich Beschreibung und Hints+Log als getrennte Textdateien. Sie sind vom Typ .txt und können so auch von anderen textfähigen MP3-Player angezeigt werden. Der Text ist wie gesagt von HTML-Tags bereinigt.

Rilke, der Autor vom CachePod Rilke hat auf der Tool-Webseite geschrieben:
# Whenever Geocaches contain images (either as description or as spoiler), those images are not shown. Maybe a future version of CachePod will also retrieve the images for a Geocache and store them in the iPod photo storage section.

Meine Lösung: Ich nutze das kostenfreieTool „geopics“ von fogg, welches die Spoilerbilder lädet.

Spoilerbilder sind zumindest alle dem Listing angefügten Bilder, externe Bildquellen wie privater Webspace werden nicht beachtet.

Damit das ganze mit dem CachePod zusammen funktioniert, habe ich beide Tools in ein Verzeichnis kopiert und eine kurze Batchdatei geschreiben:

mkdir output
CacheTools.jar –gpx %1 –out output
geopics -b -p -w -d  „output\CachePod\Cache Listing Generated from Geocaching.com\by Number“ %1
del /q „output\CachePod\Cache Listing Generated from Geocaching.com\by Number\*.txt“
CacheTools.jar –gpx %1 –out output

Die Batchdatei befindet sich im gleichen Verzeichnis wie die anderen Tools und wird mit der zu bearbeitenen GPX-Datei als Parameter aufgerufen:

cachepod.bat GC29VFY.gpx

Das Ergebnis ist die bekannte CachePod-Ordnerstruktur, ohne die txt-Files von geopics, dafür mit den entsprechende Bilden in den jeweiligen Wegpunkt-Ordnern.

Wobei ich jetzt dazu sagen muss: Ich habe das ganze erst gestern abend auf die schnelle vor einen Nachtcache ausgetüffelt.
Auf meinem Samsung-Player wird das ganze wohl laufen, da sich dort Notizen & Bilder im gleichen Ordner befinden dürfen. Wie es sich auf dem iPod verhält muss ich noch testen.

Update: Fein, auch auf dem iPod (nano) klappt es mit Text- & Bilddateien in einem Ordner. So liegt zusammen was zusammen gehört.
Damit wird der Cachepod wohl meinn CW-Template ablösen, denn er ist deutlich schlanker.

 

Hinweis:
Der Ordner „Cache Listing Generated from Geocaching.com“ träg den Namen der GPX-Datei (nicht des Dateinamens). Bei Pocket Queries ist das der Name der PQ, bei einzelnen Caches eben „Cache Listing Generated from Geocaching.com“.
Das CacheTools.jar in meiner Batch-Datei zweimal ausgeführt hat auch seinen Sinn…

Mai 8, 2010

Test(bild)

Nur ein Test: Hello World

November 2, 2009

Better Backpacking – Preisgünstig Telefonieren

Filed under: Backpacking, Tutorial — Schlagwörter: , , , , — ruhrcacher @ 15:43

Im heutigen „Better Backpacking“ zeige ich Euch Möglichkeiten im Ausland preisgünstig legal zu telefonieren.
Heute ist es ja immer einfacherer geworden, zu telekommunizieren und in Verbindung zu bleiben.

Handy – Roaming

Das mag zwar im ersten Moment nach einem sehr teuren Spaß klingen, aber das telefonieren mit dem eigenen Handy im Ausland ist mittlerweile zu einer echten Kommunikationslösung geworden. Die EU und die Bundesnetzagentur machen es möglich. Bereits 2007 wurden die Verbindungsentgelte (sprich Telefongebühren) für Gespräche im Ausland gedeckelt.

So kosten

  • ­ein Gespräch im und aus dem Ausland nach Deutschland max. 51 Ct/Min,
  • ­ein empfangendes Gespräch 22 Ct/Min und
    jede verschickte SMS 13 Ct/SMS.

Da wird man also nicht arm bei und spart sich das Nachwerfen von Münzen in der Telefonzelle. Die Vorteile liegen auf der Hand: Man kann sein eigenes Handy benutzen, kann auf das eigene Telefonbuch zugreifen, benötigt kein Kleingeld oder eine Telefonkarte, ist unter der eigenen Rufnummer erreichbar und hat auch im Notfall immer ein Telefon in der Nähe.
Man benötigt nur einen Telefonvertrag bzw. eine Prepaidkarte, die Auslandsroaming ermöglich. Trotz Deckelung sollte man sich vorab informieren, welcher ausländ. Netzbetrieber der Roamingpartner des eigenen heimischen Anbieters ist. Diese sind u.U. günstiger als andere. Generell ist ein Vertragshandy oder eine sich selbst auflandende (via Bankeinzug) Prepaidkarte von Vorteil. Im Notfall kann man so auch länger telefonieren, bezahlen ist ja erst zu hause angesagt.

Allerdings kostet auch stets das Entgegennehmen von Anrufen im Ausland (egal ob diese aus Deutschland oder dem Urlaubsland kommen). Daher sollte man sich über legen ob man jeden (unerwünschten) Anruf annimmt. Ebenso sollte man die Mailbox für die Reise vorübergehend abschalten. Wenn die drangeht kostest Euch das auch etwas.
Umgekehrt zahlt der Anrufer aus Deutschland, wenn er/sie Euch im Ausland erreicht, nur ein Gespräch wie innerhalb Deutschlands. So kann man sich evtl. Kosten teilen: Zu Hause bloß anklingeln lassen und zurückrufen lassen.

Handy – Prepaid
Eine andere Mobilfunklösung ist eine ausländische Prepaid-Karte, die man sich vor Ort zulegt. Dies ist die ideale Lösung, wenn man im Urlaubsland viel telefonieren möchte. Z.B. wenn man

  • ­unterwegs dortige Freunde, Geschäftspartner, Hotels erreichen muss,
  • ­sich eine Reisegruppe aufteilen, aber erreichbar bleiben möchte
  • ­öfters in dieses Land reist

Mit einer örtlichen Handykarte kosten die Gespräche auch bloß die ortsüblichen niedrigeren Tarife. Auch das angerufen werden aus der Heimat dann völlig kostenlos. Allerdings muss der Anrufer Eure ausländische Rufnummer kennen und bezahlt ein komplettes Auslandsgespräch. Aber innerhalb Europa kostet das auch nicht mehr die Welt 😉

Hotel – Zimmertelefon

Finger weg! Das ist die teuerste Art sein Geld fürs Telefonieren loszuwerden.
Selbst für Ortsgespräche und auch an such kostenfreie Rufnummern werden oft horrende Gebühren genommen.
Vorab an der Rezeption klären, was es kostet und ob es möglich ist kostenfrei auf dem Zimmer angerufen zu werden. Auch letzteres ist nicht immer selbstverständlich.
Ggf. kann man dann übers Internet oder per SMS einen Anruf verabreden.

Hostel – Free Calls

Einige Hostels (unabhängige Jugendherbergen) bieten kostenfreie Inlandsgespräche oder sponsorn einen Anruf, um das nächstes Hostel zu buchen.
Oft gibt es dort auch öffentliche Telefone, auf denen man sich anrufen lassen kann.

Telefonkarten – altmodisch

Altmodische Telefonkarten kauft man am Kiosk, steckt die ins Telefon und kann solange telefonieren bis die Karte leer ist. Es lohnt sich, wenn man im Urlaubsland öfters telefonieren möchte, wiederkehrt oder zumindest sich sicher ist, dass sich die Anschaffung einer Karte lohnt. Komfortabler als der Einwurf von Münzen ist sie alle mal. Manchmal sind „Kartengespräche“ auch preiswerter als „Münzgespräche“.

Telefonkarten – Calling Cards

Altmodische Telefonkarten muss man für jedes Land neu kaufen, steckt man ins Telefon, telefoniert sie leer.
Universale Karten, so.g. Calling Cards, hingegen gelten in mehreren Ländern, da sie nicht ins Gerät gesteckt werden. Und die bieten günstigere Tarife, insbesondere für Gespräche in die Heimat. Es gibt sie mit Prepaid (Einweg oder wiederaufladbar) oder Postpaid (monatl. Rechnung).
Das funktioniert so: Man ruft eine örtliche Zugangsnummer an, die von Land zu Land variiert. Es meldet sich ein (deutschsprachiger) Computer, man gibt die Nummer der Karte ein, ggf. eine PIN (für Postpaid-Karten), dann die anzurufende Nummer. Die Gebühren werden wie bei einer Telefon/Handykarte vom Guthaben der Karte abgezogen bzw. nachträglich zu hause in Rechnung gestellt.

Es funktioniert von Handy, der Telefonzelle, dem Hoteltelefon oder von anderen Festnetztelefonen aus.
Alles was man benötigt ist ein tonwahlfähiges Telefon (DTMF/MFW, also kein Wählscheibentelefon) und eben eine Calling Card.

Für diese gibt es unzählige deutsche und ausländische Anbieter. Für jedes Urlaubsland und für jedes zu erreichende Heimatland gibt es günstige Anbieter.
Natürlich mach es Sinn, sich eine universelle Karte für möglichst viele Länder zu zulegen. Bekannte deutsche Calling Cards sind die „T-Card Holiday“ (Deutsche Telekom) und „Go Bananas“ (MERKUR Telekom). Klar, das bei universellen Karten, die Gebühren etwas teurer gestaltet sind.
Noch eine Kostenfalle können die Zugangsnummern sein.
In der Regel sind die kostenfrei Rufnummer (0800/08000) im jeweiligen Zielland. Aber es können trotzdem folgende Zusatzkosten entstehen.

  • ­Vom Roaming-Handy oder Hoteltelefon sind selbst die kostenfreien Nummern kostenpflichtig
  • ­Die Zugangsnummer ist nicht kostenfrei, sondern kosten den ortsüblichen Minutentrarif oder eine einmalige Gebühreneinheit
  • ­In Telefonzellen muss eine Münze eingeworfen oder eine T-Karte eingesteckt werden. Evlt. werden die Münzen nicht zurück gegeben

Also am besten vorher die Nutzungsbedingungen klären….

Kreditkarten

Mit der eigenen Kreditkarten an einer Telefonzelle zu telefonieren, ist sicher auch nicht ganz preiswert. Aber im Notfall eine Option. Entweder muss die Karte eingesteckt werden oder die KK-Nummer eingeben werden.

Wer die Nummer und auch die Zielrufnummer nicht eintippen möchte, kann oft einen Operator (Fräulein vom Amt) erreichen. Die sind oft auch deutsch- aber zumindest englischsprachig. Dieser Service kostet u.U. auch extra.

R-Gespräche (Collective Calls)

Die klassische Art ohne Geld zu telefonieren und die Gebühren auf jemanden abzuwälzen.
Entweder man informiert sich vorab über Anbieter und deren Zugangsnummern im Ausland oder findet an vielen Telefonzellen entsprechende Werbeaufkleber.

Das Prinzip ist immer das selbe: Man wählt von Handy, Hoteltelefon oder Telefonzelle eine kostenfreie Rufnummer und erhält einen Computer oder einen menschlichen Operator. Diesem gibt man die gewünschte Zielrufnummer durch, der Teilnehmer erhält einen Anruf und wird gefragt, on er/sie die Kosten für das Gespräch übernehmen möchte. Stimmt der angerufene zu (per Sprach- oder Tasteneingabe) wird das Gespräch hergestellt.

Allerdings kann dies für den Angerufenen richtig ins Geld gehen. Von daher ist das wohl auch nur eine Lösung für den Notfall.

Skype out / VoIP-Client

Den ultimativen Knüller habe ich mir bis zum Schluss aufgehoben. Über das Internet zu telefonieren ist die z.Z. unschlagbar günstigste Alternative.

Alles was man braucht ist einen Anbieter, beidem man ein Guthaben hat oder der einem nach dem Urlaub die Rechnung geschickt. Gespräche zwischen Kunden des gleichen Anbieters sind i.d.R. kostenfrei. Das Guthaben belasten nur Gespräche ins altmodische Telefonnetz. Dies aber immer zum Heimttarif, unabhängig davon wo man sich weltweit tatsächlich befindet.
Von Anbieter erhält man Benutzername und Kennwort sowie eine spezielle Telefonsoftware. Man selbst benötigt nur noch einen Internet-PC/Laptop sowie ein Headset bzw. wahlweise ein USB-Telefon.
Dort hat man die Software installiert und mit den eigenen Zugangsdaten gefüttert.
Die Software von Skype z.B. ist mittlerweile auf dem eeePC und auf den Terminals vieler Internetcafé vorinstalliert. Man braucht also nur noch seine Zugangsdaten bereithalten (und sie natürlich geheim halten). Leider ist die Skype-Software propritär, d.h. man muss die original Software verwenden.
Für Gespräche außerhalb des Skype-Netzwerkes z.B. auf herkömmliche Telefonanschlüsse/Handys benötigt man ein aufgeladenes „SkypeOut“-Guthaben.
Ein anderer Anbieter von Internettelfonie (auch VoIP, Voice over IP) ist Sipgate. Dort funktioniert die VoIP-Telefonie über den offenen SIP-Standard. Für den Anwender heißt dass,  dass sich auch fremde (bessere) Programme mit den Zugangsdaten füttern lassen. Man kann also die Software (VoIP-Client) seiner Wahl verwenden.
Oftmals erhält man bei den VoIP-Anbieter auch eine deutsche Festnetznummer unter der man auch angerufenen werden kann. Der Vorteil ist, dass dies auch unabhängig vom aktuellen Aufendhaltsort ist.
Man bekommt zwar z.B.  eine Kölner Rufnummer mit der Vorwahl 0221 zugeteilt, sitzt aber mit seinem Laptop gerade in einem Berliner Hotel (Vorwahl) 030. Dort ist man genauso unter seiner Kölner Rufnummer erreichbar sei in München, Tokio oder Rom. Das Prinzip ist das gleiche wie im Mobilfunk. Auch hier zahlt der Anrufer nur die Gesprächsgebühren zur deutschen Festnetznummern. Ggf. greift ihr auch eine vorhanden Festnetzflatrate.
Also könnt ihr euch im Ausland kostenfrei zurückrufen lassen.
Umgekehrt zahlt ihr bei einen Gespräch innerhalb des Heimatlandes auch nur die Inlandsgebühren. Auch wenn ihr euch währenddessen in Australien aufhaltet. Also Sydney-Köln kostet genauso viel wie Köln-Berlin.
Einziger Haken: Das Gespräch innerhalb Sydneys kostet dann ein Auslandsgespräch Deutschland-Australien.

Über die technischen Möglichkeiten der Internettelefonie unterwegs werde ich vlt. ein andermal ausführlich schreiben.

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