Ruhrcacher Blog

Juli 6, 2009

Jungfernfahrt der SMS Travelbug

Filed under: Geocaching — Schlagwörter: , , — ruhrcacher @ 17:39

Kaum zu glauben dass einen Tag nach den Wolkenbrüchen am Freitag schon wieder schönstes Sommerwetter war. Ideales Wetter für eine Bootstour zum cachen.

Seit wir auf Fehmarn und in Bremen Blut geleckt haben, stehen Paddelcaches bei unserem Rudel hoch im Kurs. Und davon gibt es allein in Essen eine Handvoll, alle an der Ruhr oder auf dem Baldeneysee.

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Den Start und damit auch die Jungfernfahrt der „SMS Travelbug“ haben wir „…anne Ruhr…“ (GC11GKX) in Essen-Überruhr gemacht.
Die „SMS Travelbug“ ist ein 3-Personen Sportbadeboot aus der CraneSport-Werft. Es gab sie vor einigen Wochen für 39,95€ im Maritimbedarf „Albrecht Süd“ (eine oder zwei Wochen später sogar beim nördlichen Bruder). Es handelt sich um das um das fast gleiche Modell wie die „Familie mit Hund“ beim Fehmarneinsatz zu den „Resten der Titanic“ (GC1FADT) dabei hatte. Daher war ich von der Brauchbarkeit überzeugt und habe zu geschlagen. Im Set enthalten sind natürlich zwei Paddel, welche sowohl zum Rudern als auch zum Stechen (mit anschraubbaren T-Stück) eingesetzt werden können. Zudem werden mitgeliefert: Flicken, ein wasserdichter Transportsack und eine kleine Zip-Lock-Tasche für die Wertsachen während der Fahrt.

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An der Ruhr waren die sechs Luftkammern des Bootes schnell durch sechs fleißige Cacher aufgepumpt. Gut ausgerüstet mit Boot, PMR, Badehose und Listings ging es auf die Ruhr. Zwar war es von der Anlegestelle bis zum Cache nur ca. 100m, aber als Anfänger gegen die Strömung zu paddeln war zunächst keine gute Idee.

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Darauf hin haben wir die SMS Travelbug kurzerhand über Land ein paar hundert Meter stromaufwärts getragen, um sie dort erneut zu Wasser zu lassen.Mit der Strömung lässt es sich natürlich gleich viel bequemer paddeln.

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Anne Ruhrs Schatzinsel war so schnell erreicht und in kurzen Hosen schlug sich die eifrige Piratenmeute in die Brennnesseln. Dann ging das Suchen erst richtig los. Der Expeditionstrupp stand mit der „Hafenmeisterei“ am anderen Ufer in Kontakt. Bevor die Motivation über die Wupper gehen konnte hatte ich dann aber letztlich die Schatztruhe in der Hand.

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Zur Bestandenen Jungfernfahrt bekam die „SMS Travelbug“ ihren Namensgeber: Meinen Garmin GPS-Festival Travelbug vom MegaEvent in Bremen. Somit ist die Werbeplakette doch noch zu etwas zu gebrauchen.

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Für die Weiterfahrt zum nächsten Paddelcache in Essen-Kupferdreh mussten wir aber leider die Luft rauslassen.Auf Fehmarn konnten wir das Boots zwischen den beiden dortigen Paddelcaches auf Bambi1707s Fahrradträger transportieren lassen.

Bevor es aber wirklich weiterging, mussten wir schnell in Steele beim Griechen das Magenknurren beseitigen lassen. Auf dem Rückweg kam es dann irgendwie zu einer spontanen Cachelegung und dem Beginn der Gruppentherapie.

Wie es dann weitergegangen ist, lest ihr in „Expedition zum Tor zu Finsternis„.

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