Ruhrcacher Blog

Februar 23, 2009

Maglite Test – Glühbirne vs LED

Filed under: Allgemein, Backpacking — Schlagwörter: , , , , , — ruhrcacher @ 21:01

Schon seit einiger Zeit hatte ich mit einem LED-Upgrade für meine MagLite 6D geliebäugelt. Kostenpunkt bei allen ernstzunehmenden Upgradekits: 30,- Euro. Dazu gehören die vom MagLite-Hersteller und das DITTMANN’sche LED-Modul.
Diese Erweiterungen (meist passend für alle C/D-Zellenlampen) verlängern die Leuchtdauer pro Batteriesatz und sollen auch eine konstantere Lichtausbeute ermöglichen. Die Leistung liegt jeweils bei 3W. Das entspricht übrigens auch der Nennleistung einer „LED Lenser P7“, diese ist jedoch doppelt so teuer, dafür aber einfacher und effektiver fokussierbar (was Handhabung und Wirkung betrifft).
Ich möchte jedoch nicht auf das robuste Äußere der MagLite verzichten, auch wenn die 6D oft sehr überdimensioniert erscheint. Bei den Lampen hat man ordentlich was in der Hand und findet sie auch im Laub wieder (spätestens wenn man auf ihnen ausrutscht). Und als Diskussionshilfe und
Argumentationsverstärker dienen sie alle Mal. Ich muss jedoch zugeben, hin und wieder ist die 6D schwierig zu verstauen.
Eine fertige MagLite LED, also original MagLite mit werksmäßiger 3W-LED, kostet ca. 40-50 Euro und ist bis Größe 4D zu bekommen.
Da meine 6D gebraucht nur ne’n Zehner gekostet hat, wäre bislang das Upgrade für 30,- eine vertretbare Lösung.

Modell Glühbirne LED
Solitaire 11,-
Mini 2 AA 16,40 24,98
Mini 2 AAA 16,98 33,90
2 D 25,98 33,97
3 D 32,- 35,99
4 D 29,98 44,80
6 D 37,-

Jetzt flatterte mir neulich eine Werbemail von Amazon in die Mailbox.
Ausnahmsweise keine Leathermansets oder Küchengeräte,
sondern MagLites mit bis zu 53% Preisersparnis. Z.B. eine 4D LED für 27,98 Euro.
Das ist echt ein Hammerpreis! Wie gesagt ein Upgarde kostet 30,- (ohne
Lampe) und das fertige Modell normalerweise 40-50 Euro. Man bekommt
also eine komplette LED-Lampe zum Preis eines Upgrades bzw. einer
herkömmlichen Glühbirnen-MagLite. Da kommt man schon in

Versuchung…
Weitere Knackpunkte: Ich hatte eine handlichere Lampe für den Rucksack (trotzdem nicht so sein 2D-Minderwertigkeitskomplex) und die 6D als Zweitlampe.
Entscheidend war für mich dann noch ein vorhandener 20€-Gutschein 😉

Mittwochabends bestellung und bereits Freitagabends bei der üblichen Nachtcacherunde getestet. Übrigens normaler DHL-Versand (kostenfrei) und kein teurer Expressversand!

Die Helligkeit und die Fokussierbarkeit, die ich bei meiner 6D in
letzter Zeit immer wieder bemängeln musste, war umwerfend! Das
kannte ich bislang nur vom TMB seiner P7. Wie gesagt, die
lässt sich noch um ein Tick besser fokussieren, kostet aber auch 60-70 Euro

(ohne integrierten Knüppel).
Klar, gegen die LED LENSER X21 kommen beide zusammen nicht im
geringsten an. Auf der Runde musste ich jedoch etliche Beschwerden
bzgl. Blendungen entgegennehmen: „AAAAhhh, leuchte mir doch nicht ins
Gesicht…“.

Mein Fundus an Taschenlampe ist nun wie bei jedem anständigen
Nachtcacher am wachsen. Neben 2 No-Name-LED-Taschenlampen und einer
1W-ALDI-Lampe sind es nun drei MagLites: Mini 2 AA, 6D und 4D
(Reihenfolge nach Erwerb).

Zufrieden bin ich prinzipiell mit allen Modellen, jedes hat seine Vorteile.

Alle meine MagLites

Getestet habe ich alle meine drei Modelle hintereinander weg, um ein paar Vergleiche zu erzielen.

Modell (Reflektor)

MagLite 6D (matt)
MagLite 4D LED (glänzend)
MagLite Mini AA (glänzend)

Indoorweiße Wand
ca. 2m entfernt
OutdoorGaragentor
ca. 50m entfernt

Magtest Indoor
1. Bild: Keine
BeleuchtungMagtest Outdoor

Hinweis: Ich hatte die MiniMag ich mit neuen Batterien und einem frischen
original deutlich heller in Erinnerung. Aus dem derzeitig en
Fremdbirnchen mit einigen Stunden Leuchtleistung auf den Buckel ist

trotz frischer Batterien irgendwie nicht mehr rauszuholen. Oder es lag an den Billigbatterien.
Die 6D ist durch den matten Reflektor grundsätzlich schlechter
fokussiert. Einen direkt Vergleich mit getauschten Reflektoren werde
ich auch noch ziehen.

Das nächste Accessoire, dass bereits unterwegs ist, ist ein Leder-Gürtelhalter für die 4D-Mag. Bei der 6D war an ein Tragen am Gürtel nicht zu denken ohne sich dabei während des Laufens die Knie grün & blau zu schlagen. Stattdessen trug ich sie zuletzt an einem passenden Metallring aus dem Baumarkt, der mit Kabelbindern am Rucksackgurt befestigt ist. Da haut man sich höchstens die Hüfte kaputt 😉

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1 Kommentar

  1. Gibt es zu der 6d schon weitere Tests? Das würde mich sehr interessieren. Habe hier eine – und die Ergebnisse hier sehen sehr vielversprechend aus.

    Kommentar von Roland — Juli 16, 2011 @ 21:32


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