Ruhrcacher Blog

Dezember 14, 2008

Better Backpacking – Komfortabler Hosteln

Filed under: Backpacking — Schlagwörter: — ruhrcacher @ 18:57

Geocachen verbinde ich gerne mit Rucksackreisen. Daher auch die neue Ratgeberserie “Better Backpacking” hier im Ruhrcacher-Blog.
Heute in der ersten Folge mit all den Dingen, die das Backpacking ein Stück weit komfortable und oft preiswerter machen. Denn wie helfen dabei etliche Gratisleistungen in Hostels besser abgreifen zu können )

Kabellos surfen (Wireless Device)

Mittlerweile bieten nicht nur der Großteil der Independant Hostels freien Internetzugang an, sondern immer mehr Restaurants, Cafés, Hotellounges oder Bibliotheken. Und dies nicht mehr zwingend als Terminal sondern als praktischen WLAN-Zugang.
Praktisch deshalb, weil man nicht auf einen freien Computerplatz warten muss und stattdessen bequem irgendwo mit seinem eigenen Laptop/PDA/Smartphone sitzen kann. Man hinterlässt keine persönliche Daten auf fremden Rechnern.

Als praktisches Gerät für unterwegs eigenen sich natürlich alle mit kompakter Bauform. Es ist schließlich hinderlich ein 18″-Notebook mit sich herumzuschleppen.
Subnotebooks/Netbooks mit 7-10″ sind hingegen im Kommen und immer erschwinglicher.
Außerdem gibt es ja noch PDAs und Smartphones.

Vorhängeschloss (padlock)

Der Klau geht mit vorliebe in Hostels um. Deshalb gibt es in vielen Hostels auf den Zimmer oder auf den Gängen Schließfächer/abschließbare Spinde (lockers).
Den Schlüssel dafür muss man entweder mieten oder ein eigenes Vorhängeschloss mitbringen.
Wer aber meint, ein Vorhängeschloss mit Zahlenkombination hilft gegen verlorene Schlüssel, irrt. Denn die Zahlenschlösser sind schneller zu knacken als Schlüsselschlösser.

Kaffebecher (mug)

Weil sich insbesondere in den Hauptstädten die Hostel gegenseitig Konkurrenz machen, gibt es zum Bett oft noch einige Gratisangebote dazu. Neben freien Internetzugang und heißen Duschen rund um die Uhr, bieten viele Hostels mittlerweile kostenlosen Kaffee/Tee an.
Dumm nur wenn alle Tassen schon im Gebrauch sind, klug ist wer seinen eigenen Becher dabei hat. Ein Becher ist auch dann praktisch wenn man im Supermarkt schwere, aber günstige 2-Liter-Softdrinkflaschen gekauft hat.

Steckdosenschluss (wallsocket lock)

Das kennt man als Backpacker ja: Man kommt nachmittags im Hostel an, sucht sich ein Bett und müsste auch gleich Mal Handy und Kameraakkus aufladen. Aber der Tag ist ja noch jung und man möchte natürlich gleich los sich die Stadt ansehen. Ohne die Geräte im Hostel an der Steckdose zurückzulassen! Kommt man dann abends zurück, sind plötzliche alle Steckdosen von anderen, früher zurück gegekehrten Backpacker belegt worden.
Abhilfe bietet ein abschließbares Steckdosenschloss, mit welchem man sich eine frei Dose reserviert. Dreistigkeit siegt, was schließlich mit Poolliegen geht…

Plastikkarten (plastics)

  • EC-Karte
    Bargeldloses Bezahlen ist in ganz Euroland gebührenfrei! Nur für das Geldabheben im Ausland können die Banken Gebühren verlangen.
    Praktisch ist auch der Geldkarten-Chip mit dem kleine Beträge am Fahrkarten, Briefmarkenn oder Zigarettenautomat bezahlt werden können.
  • Kreditkarte  (postpaid)
    In einigen Ländern (z.B. USA) ist es gang und gebe mit der Creditcard zu bezahlen statt wie hierzulande mit der EC-Karte (debitcard). Da kommt fast nicht drumherum eine zu besitzen. Für Ho(s)tel- und Bahnticketsreservierungen sowie beim Onlineshoping kommt man oft ohnehin um die Angabe einer Kreditkartennummer nicht rum.
    Kreditkarten gibt es oft in Verbindung mit Kundenkarten oder Banken für ein Jahr kostenfrei. Ideales Angebot wenn man die Karte eh nur für einen Tour benötigt.
    Weiterer Vorteil: Man zahlt die Urlaubsausgaben erst nach der Tour. So muss man nicht zwingend das Girokonto im Auge behalten oder dieses gar bis auf den Dispo ausreizen.
  • prepaid Kreditkarte
    Mittlerweile gibt es übrigens eine große Anzahl an PrePaid Kreditkarten.  Es sind echte KKs auf Guthabenbasis, d.h. man kann nur sowiel ausgeben wie man eingezahlt hat.
    Soll sie wohl auch als Einwegkarte an der Tankstelle geben, also ideal für Onlinekäufe. Aber auch von verschiedenen Anbietern, wo sich die Karte wieder aufladen lässt.
    Vorteil: Keine Überziehung möglich, keine Schufa-Auskunft nötig, oft auch für Minderjährige erhältlich.
    Nachteil: Oft ein happiger Anschaffungspreis, wenn die Karte nicht durch die eigene Hausbank subventioniert wird.z.B. ist bei der NordOstseeSparkAsse (NOSPA) die Prepaid-Karte für Girokunden kostenfrei zu bekommen ist.
    Also auch hiereinfach mal bei seiner Bank des geringsten Misstrauens nachfragen.  Postbank, LBBW und Wüstenrot werden ebenfalls für Prepaid Karten. Anbieter müssen aber noch nicht mal direkt Banken sein: Payback oder MyPrepaid bieten sowas auch an.

    Hier ein Link mit verschiedenen Prepaidkarten in der Übersicht:
    www.kreditkarten-report.com/ (erster Treffer beim googlen)
    und ein Artikel zu den Gebühren
    http://www.focus.de/finanzen/banken/kreditkarten/tid-6948/prepaid-kreditkarten-muehelos-shoppen-zu-happigen-preisen_aid_67607.html
  • Postbank Sparcard
    Die Sparcard ist die moderne (Karten)Form des klassichen Postparbuches. Das hat den Vorteil, dass die Urlaubkasse dort auch Zinsen abwirft. Aber der Clou ist: Die ersten 10 Auslandsauszahlungen am Geldautomaten (VISAplus) sind kostenfrei, egal wo! Mit der EC- oder Kreditkarte hingegen bekommt man Bargeld im Ausland oft nur gegen horrende Gebühren!
    Die Sparcard ist gebührenfrei, Mindesteinlage 1,- Euro. Weiterer Vorteil: Bei Beantragung durch die Erziehungsbrechtigten wird die Karte auch auf Minderjährige ausgestellt. Da es sich um ein Sparkonto handelt, ist die Sache eh risokofrei: Man kann nur sowiel ausgeben, wie auf dem Konto liegt.
  • HI-Karte
    Die “Youth Hostel International Foundation” (YHIF) ist der Dachverband der nationalen Jugendherbergsorganisationen wie dem Deutschen Jugendherbergswerk (DJH). Als Mitglied einer nationalen Organisation bekommt am eine weltweit gültige “Hostel International”-Karte. Diese ist bei einigen Orgnisationen zum Übernachten verpflichtend oder man bekommt als Mitglied einen Rabatt.
  • Calling Cards
    Calling Cards sind Telefonkarten, die man nicht ins Telefon schiebt. Stattdessen ruft man eine kostenfreie Zugangsrufnummer an (meist 0800er und je nach Land verschieden), gibt die Seriennummer der Karte ein und kann dann deren Guthaben vertelefonieren. Das ist dann oft günstiger als im Ausland mit dem Handy, aus der Telefonzelle oder dem Hotelzimmer zu telefonieren.
    Solche Karte gibt es von verschiedenen in- und ausländischen Anbeitern, z.B. als “T-Card” der Deutschen Telekom oder von “GoBananas“. Die verschieden Karten sind oft für unterschiedliche Regionen unterschiedlich preiswert, daher muss man vergleichen welche die beste Wahl ist.
    Übrigens: Die Karten lassen sich nicht nur im Ausland verwenden, sondern natürlich auch in deutschen Telefonzellen und Hotels. Das ist praktisch, wenn man ganz altmodisch eine T-Zelle nutzen muss.
  • ISIC
    Die “International Student Identity Card” ist eine Art internationaler Schüler- und Studentenausweis. Damit kann man den ein oder anderen Studentenrabatt. abgreifen.
  • IKEA Familiy Card
    Gratis Kaffee weltweit! Hab’s selbst in Deutschland, Schweden und den Niederlanden ausprobiert. Die Mitgliedschaft in der IKEA-Familie ist kostenfrei.
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