Ruhrcacher Blog

November 24, 2008

Gegen verlorene GPS-Geräte

Filed under: Geocaching — Schlagwörter: , , — ruhrcacher @ 21:19

Was macht man wenn einem im Wald das GPS aus der Tasche fällt oder man es irgendwo verlegt hat.
Diese Frage wird z.Z. im GeoClub erörtert. Da auch ich schon beinahe mein GPS verloren hätte, möchte hier einige Lösungsvorschläge sammeln. Denn äußerst unangenehm ist das Verlieren natürlich bei Nachtcaches oder in Gelände ohne Orientierungspunkte.

Gegen das Verlieren
Vorbeugen ist besser als sich auf’s Hemd zu kleckern ;)

  • Schlüsselbänder
  • Skipasshalter mit Rückholautomatik
  • Gürtelclips
  • Etuis mit Karabinerhaken

Zum Wiederfinden
Die meisten GPS-Geräte haben ein dunkles Gehäuse. Einmal (bei Nacht) ins Laub gefallen kann es müßig werden, die teure Ausrüstung wiederzufinden.
Hilfreich könnte dabei sein:

  • GPS-Geräte in knalligen Farben
  • Leuchtfarbene Neopren-Hüllen
  • Blinkender Anhänger (z.B. die für Haustiere, Jogger oder Taucher)
  • selbstklebende Reflektionsfolie
  • Ein Band aus orangen Warnwesten-Stoff dranbinden.
    Da “würde man den Streifen in den meisten Fällen sogar noch sehen wenn der Empfänger selbst unter Laub oder Schnee liegenbleibt” (Tipp von Starglider).

Fertige Gadgets

  • Schlüsselfinder, die auf Pfeifen reagieren oder mit einem Sender aktiviert werden.
    z.B. von Pearl für 12,95€
  • Der Waterbouy lässt angehängte Ausrüstung (bis 1 kg) an der Wasseroberfläche schweben und blinkt dabei. Das Teil bläßt sich bei Kontakt mit Wasser automatisch auf. Kostenpunkt ca. 15€.
  • Der neongelbe “Niggeloh Schwimmgurt” (19,95€ bei Globetrotter) hat 250g Auftrieb (bei einen Eigengewicht von 76g) , da es t aus weichem, geschlossenzelligen Schaumstoff besteht. “Verhindert auch das Untergehen eines Fernglases, wenn es über Bord geht”. Das Equipment kann an den 12 mm breiten Schlaufen befestigt werden.

Nicht ganz ausgefeilte Lösungen

  • Zweit-GPS mitnehmen, damit man im Tracklog die Strecke sieht und da suchen kann (Vorschlag von Don Cerebro)
  • Zweit-Handy ins GPS-Euti packen. (Idee vom kruemelmonster)
    Natürlich nur sinnvoll bei verfügbaren Handyempfang. Genauso wie GSM-Tracker…

Ein ähnliches Thema haben die Dosenfischer in ihrem Podcast 61b aufgegriffen. Dort ging es um ein gefundenes GPS-Gerät und um den Waterbouy, den Fikki der Cachergemeinde erstmals in seinem Blog vorgestellt hat.

Garmin Entry ScreenEine immer wieder in Blogs und Foren beschriebene Lösung, um das Wiederbringen eines gefunden GPS-Gerätes zu erleichtern ist das Start-Bilschirm.
Dort lässt sich bei vielen Modellen eine beliebige Botschaft einstellen. Z.B. den eigenen Cachernamen mit Email-Adresse.
Ich habe mich entschlossen eher meine Handynummer anzugeben, da dies sicher sinnvoller ist. Denn Email-Benachrichtungen würde ich ja erst Stunden bis Tage später empfangen. Und telefoniern kann jeder, mailen nicht unbedingt. Mal davon abgesehen, dass Finder und Verlierer vtl. sogar noch im gleichen Wald unterwegs sind.
Und 50,- Euro Belohnung sind immernoch günstige als ca. 200 Euro für ein neues Gerät….
Zusätzlich zur digitalen Mitteilung, die voraussetzt dass der Finder weiß wie man das Gerät einschaltet (und dies auch tut), bietet sich ein kleines Zettelchen im Batteriefach an. Denn dieses wird vielleich auch dann geöffnetet, wenn der Finden nicht weiß, was GPS-Empfänger ist. Dabei sollte das Papier nicht zu dick gefaltet werden, da sonst u.U. der Batteriefachdeckel nicht mehr wasserdicht schließt.

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