Ruhrcacher Blog

November 24, 2009

Ruhrcachers Resterampe

Gespeichert unter: Allgemein — ruhrcacher @ 12:26

„Lieber einmal abgebrannt als dreimal umgezogen“ meint der Volksmund.
Weil bei mir wieder ein Umzug ansteht kann ich dem leidlich zustimmen. Es ist schon erstaunlich wie viel sich in einem Haushalt ansammeln kann.
Um den Dachboden und Keller rechtzeitig frei zu bekommen, habe ich nun etliche interessante Dinge zu veräußern.

Sie sind bereits in Internetkleinanzeigen, im Intranet und am schwarzen Brett zu finden.
Nun aber auch hier im kleinen Ruhrcacher Flohmarkt.

Wenn euch etwas gefällt oder nähere Informationen haben wollt, dann schickt mir einfach eine Nachricht. Zum Bleistift über mein GC-Profil.

Da der Versand bei einigen Dingen recht aufwendig und teuer wäre, ist die Selbstabholung im Ruhrgebiet möglich. Ansonsten richten sich die Versandkosten nach Aufwand.

 

 

Gleichzeitig möchte ich den, von Iod 131 ausgerichteten, 1′ter Geocacher Flohmarkt im Pott ankündigen

November 23, 2009

Garmin kann’s doch *thumbsup*

Gespeichert unter: Ausrüstung, Geocaching, Produktests — ruhrcacher @ 11:52

Eigentlich müsste ich mit meinem Garmin Legend HCx ja total unzufrieden sein, nachdem ich es nun bereits zum zweiten Mal einschicken musste. Aber mit dem Gerät und dessen Funktionsfumfang bin ich trotzdem zufrieden. Es fahren bisher immer nur Kleinigkeiten, die ihren Dienst versagten, jedoch nie das komplette Gerät an sich.
Und bisher konnte mir auch immer zügig und kulant geholfen werden. Eine abgebrochene Befestigungslasche hatte ich erst zu Jahresbeginn erfolgreich bei Navifuture reklamiert.

Im Sommer jedoch kristallisierte sich das nächste Problem heraus, diesmal mit dem USB-Port. Plötzlich war mit dem original Garmin USB-Kabel und dem Legend keine Verbindung mehr zum Windows-PC möglich. Die Buchse am Gerät schien einen Wackelkontakt zu haben. Denn mit dem Mini-USB-Kabel meiner tragbaren 2,5″-Festplatte ging es, solange ich den Stecker nach oben drückte.
Das GPS-Festival auf Zollverein im September nutze ich daher, um am Garmin Supportstand vorzusprechen. Ich kam auch recht schnell dran und konnte den Jungs mein Leid klagen. Diese wiederum stellten fest, dass mit einem anderen originalverpackten USB-Kabel und ihren Laptops ebenfalls nicht funktionierte. Vor Ort mussten sie also die Waffen strecken, gaben mir aber sofort einen RMA-Schein und Paketaufklaber mit.

Lange hatte ich den Versand meines GPS-Empfängers an Garmin Deutschland rausgezögert, schließlich würde ich schont für unbestimmte Zeit auf Cacheenzug gesetzt werden. Jetzt in der nasskalten Jahreszeit und mit wichtigeren Dingen auf dem Terminplan, habe ich die Gelegenheit der cachelosen Zeit für die Reklamation genutzt.
Allerdings ist die Geschichte an dieser Stelle schon fast wieder zu ende. Denn was soll ich noch großartig erzählen: Montags morgen zur Post gebracht und Samstags ein neues Gerät vor der Tür liegen gehabt.
Ok, es ist zwar das dritte Gerät innerhalb von 1 1/2 Jahren, aber was soll’s.

Ich kann also Scherereien mit dem Garmin Support persönlich nicht nachvollziehen. Ich habe als Besitzer kostenspieliger Elektroniker genau den Support bekommen, den ich erwarte. Die Geräte gefallen mir auch, also alles palletti.

November 6, 2009

Teleskopspiegel-Magnetheber-Set bei PENNY für 5,99€.

Gespeichert unter: Ausrüstung, Geocaching, Produktests — ruhrcacher @ 12:24

Vor einem Jahr, im November 2008, gab es ein Teleskopspiegel-Magnetheber-Set bei LIDL für 5,99€.

Als ideales Cacherwerkzeug war dieses Set unter Dosensuchern heiß begehrt, vor allem wegen des günstigen Preises.
Wer die Aktion im blaugelben Discounter verpasst hat, findet das Set dieses Jahr nun im gelbroten.

Ab dem 12.11.2009 hat Penny das Set für 5,99€ im Sortiment. Es ist desgin- und baugleich mit dem von LIDL.
Nur heißt es auf der Verpackung nun PUREWORK statt POWERFIX.

PUREWORK Teleskop-Kontrollspiegel und Magnetheber-Set 4-tlg.

  • Zum Betrachten verdeckt liegender Teile
  • Zum Halten und Aufnehmen
  • Spiegelschaft mit Doppelgelenk,
  • Ausziehbar von 255 bis 930 mm
  • Magnetheber ausziehbar von 160 bis 640 mm
  • Inkl. Doppelgelenk Wechselmagnet und Ersatzmagnet

Penny-Webseite

Mit Hamsterkäufen durch Gecacher muss gerechnet werden…

November 2, 2009

Better Backpacking – SMS aus dem Orbit

Gespeichert unter: Backpacking, Linktipps — ruhrcacher @ 15:51

In dem Artikel „Better Backpacking – Preisgünstig Telefonieren“ habe ich euch vorgestellt, wie es  auf Reisen optimal telefonieren lässt. Die Möglichkeit „Satellitentelefon“ habe ich dabei bewusst außer acht gelassen.  Über Satelliten zu telefonieren ist zwar in eingen dünnbesiedelten Gebieten die einzige Möglichkeit des Fernsprechens, aber definitiv low budget. Allein einfache Satellitentelefone kosten in der Anschaffung soviel wie ein moderenes Iphone. Und die Gesprächsgebühren liegen bei ca. 1$/Min.

Bei meiner Recherche bin ich aber auf die Möglichkeit gestoßen immerhin kostenfrei SMS via Internet in verschiedene Satellitenhandynetze zuschicken.
Vlt. kennt ihr ja jemanden, der sich über galaktische Grüße in die Wüste freut.

Thuraya (Vorwahl +88216)
http://services.thuraya.com/sms.html

Irudium (Vorwahl +8816)
http://iridium.com/sendmsg/sendmsg.html

Globalstar
http://www.globalstareurope.com/en/content.php?cid=911
http://www.globalstarusa.com/en/services/enhancedservices/g2sms.php

Better Backpacking – Preisgünstig Telefonieren

Gespeichert unter: Backpacking, Tutorial — ruhrcacher @ 15:43

Im heutigen „Better Backpacking“ zeige ich Euch Möglichkeiten im Ausland preisgünstig legal zu telefonieren.
Heute ist es ja immer einfacherer geworden, zu telekommunizieren und in Verbindung zu bleiben.

Handy – Roaming

Das mag zwar im ersten Moment nach einem sehr teuren Spaß klingen, aber das telefonieren mit dem eigenen Handy im Ausland ist mittlerweile zu einer echten Kommunikationslösung geworden. Die EU und die Bundesnetzagentur machen es möglich. Bereits 2007 wurden die Verbindungsentgelte (sprich Telefongebühren) für Gespräche im Ausland gedeckelt.

So kosten

  • ­ein Gespräch im und aus dem Ausland nach Deutschland max. 51 Ct/Min,
  • ­ein empfangendes Gespräch 22 Ct/Min und
    jede verschickte SMS 13 Ct/SMS.

Da wird man also nicht arm bei und spart sich das Nachwerfen von Münzen in der Telefonzelle. Die Vorteile liegen auf der Hand: Man kann sein eigenes Handy benutzen, kann auf das eigene Telefonbuch zugreifen, benötigt kein Kleingeld oder eine Telefonkarte, ist unter der eigenen Rufnummer erreichbar und hat auch im Notfall immer ein Telefon in der Nähe.
Man benötigt nur einen Telefonvertrag bzw. eine Prepaidkarte, die Auslandsroaming ermöglich. Trotz Deckelung sollte man sich vorab informieren, welcher ausländ. Netzbetrieber der Roamingpartner des eigenen heimischen Anbieters ist. Diese sind u.U. günstiger als andere. Generell ist ein Vertragshandy oder eine sich selbst auflandende (via Bankeinzug) Prepaidkarte von Vorteil. Im Notfall kann man so auch länger telefonieren, bezahlen ist ja erst zu hause angesagt.

Allerdings kostet auch stets das Entgegennehmen von Anrufen im Ausland (egal ob diese aus Deutschland oder dem Urlaubsland kommen). Daher sollte man sich über legen ob man jeden (unerwünschten) Anruf annimmt. Ebenso sollte man die Mailbox für die Reise vorübergehend abschalten. Wenn die drangeht kostest Euch das auch etwas.
Umgekehrt zahlt der Anrufer aus Deutschland, wenn er/sie Euch im Ausland erreicht, nur ein Gespräch wie innerhalb Deutschlands. So kann man sich evtl. Kosten teilen: Zu Hause bloß anklingeln lassen und zurückrufen lassen.

Handy – Prepaid
Eine andere Mobilfunklösung ist eine ausländische Prepaid-Karte, die man sich vor Ort zulegt. Dies ist die ideale Lösung, wenn man im Urlaubsland viel telefonieren möchte. Z.B. wenn man

  • ­unterwegs dortige Freunde, Geschäftspartner, Hotels erreichen muss,
  • ­sich eine Reisegruppe aufteilen, aber erreichbar bleiben möchte
  • ­öfters in dieses Land reist

Mit einer örtlichen Handykarte kosten die Gespräche auch bloß die ortsüblichen niedrigeren Tarife. Auch das angerufen werden aus der Heimat dann völlig kostenlos. Allerdings muss der Anrufer Eure ausländische Rufnummer kennen und bezahlt ein komplettes Auslandsgespräch. Aber innerhalb Europa kostet das auch nicht mehr die Welt ;)

Hotel – Zimmertelefon

Finger weg! Das ist die teuerste Art sein Geld fürs Telefonieren loszuwerden.
Selbst für Ortsgespräche und auch an such kostenfreie Rufnummern werden oft horrende Gebühren genommen.
Vorab an der Rezeption klären, was es kostet und ob es möglich ist kostenfrei auf dem Zimmer angerufen zu werden. Auch letzteres ist nicht immer selbstverständlich.
Ggf. kann man dann übers Internet oder per SMS einen Anruf verabreden.

Hostel – Free Calls

Einige Hostels (unabhängige Jugendherbergen) bieten kostenfreie Inlandsgespräche oder sponsorn einen Anruf, um das nächstes Hostel zu buchen.
Oft gibt es dort auch öffentliche Telefone, auf denen man sich anrufen lassen kann.

Telefonkarten – altmodisch

Altmodische Telefonkarten kauft man am Kiosk, steckt die ins Telefon und kann solange telefonieren bis die Karte leer ist. Es lohnt sich, wenn man im Urlaubsland öfters telefonieren möchte, wiederkehrt oder zumindest sich sicher ist, dass sich die Anschaffung einer Karte lohnt. Komfortabler als der Einwurf von Münzen ist sie alle mal. Manchmal sind „Kartengespräche“ auch preiswerter als „Münzgespräche“.

Telefonkarten – Calling Cards

Altmodische Telefonkarten muss man für jedes Land neu kaufen, steckt man ins Telefon, telefoniert sie leer.
Universale Karten, so.g. Calling Cards, hingegen gelten in mehreren Ländern, da sie nicht ins Gerät gesteckt werden. Und die bieten günstigere Tarife, insbesondere für Gespräche in die Heimat. Es gibt sie mit Prepaid (Einweg oder wiederaufladbar) oder Postpaid (monatl. Rechnung).
Das funktioniert so: Man ruft eine örtliche Zugangsnummer an, die von Land zu Land variiert. Es meldet sich ein (deutschsprachiger) Computer, man gibt die Nummer der Karte ein, ggf. eine PIN (für Postpaid-Karten), dann die anzurufende Nummer. Die Gebühren werden wie bei einer Telefon/Handykarte vom Guthaben der Karte abgezogen bzw. nachträglich zu hause in Rechnung gestellt.

Es funktioniert von Handy, der Telefonzelle, dem Hoteltelefon oder von anderen Festnetztelefonen aus.
Alles was man benötigt ist ein tonwahlfähiges Telefon (DTMF/MFW, also kein Wählscheibentelefon) und eben eine Calling Card.

Für diese gibt es unzählige deutsche und ausländische Anbieter. Für jedes Urlaubsland und für jedes zu erreichende Heimatland gibt es günstige Anbieter.
Natürlich mach es Sinn, sich eine universelle Karte für möglichst viele Länder zu zulegen. Bekannte deutsche Calling Cards sind die „T-Card Holiday“ (Deutsche Telekom) und „Go Bananas“ (MERKUR Telekom). Klar, das bei universellen Karten, die Gebühren etwas teurer gestaltet sind.
Noch eine Kostenfalle können die Zugangsnummern sein.
In der Regel sind die kostenfrei Rufnummer (0800/08000) im jeweiligen Zielland. Aber es können trotzdem folgende Zusatzkosten entstehen.

  • ­Vom Roaming-Handy oder Hoteltelefon sind selbst die kostenfreien Nummern kostenpflichtig
  • ­Die Zugangsnummer ist nicht kostenfrei, sondern kosten den ortsüblichen Minutentrarif oder eine einmalige Gebühreneinheit
  • ­In Telefonzellen muss eine Münze eingeworfen oder eine T-Karte eingesteckt werden. Evlt. werden die Münzen nicht zurück gegeben

Also am besten vorher die Nutzungsbedingungen klären….

Kreditkarten

Mit der eigenen Kreditkarten an einer Telefonzelle zu telefonieren, ist sicher auch nicht ganz preiswert. Aber im Notfall eine Option. Entweder muss die Karte eingesteckt werden oder die KK-Nummer eingeben werden.

Wer die Nummer und auch die Zielrufnummer nicht eintippen möchte, kann oft einen Operator (Fräulein vom Amt) erreichen. Die sind oft auch deutsch- aber zumindest englischsprachig. Dieser Service kostet u.U. auch extra.

R-Gespräche (Collective Calls)

Die klassische Art ohne Geld zu telefonieren und die Gebühren auf jemanden abzuwälzen.
Entweder man informiert sich vorab über Anbieter und deren Zugangsnummern im Ausland oder findet an vielen Telefonzellen entsprechende Werbeaufkleber.

Das Prinzip ist immer das selbe: Man wählt von Handy, Hoteltelefon oder Telefonzelle eine kostenfreie Rufnummer und erhält einen Computer oder einen menschlichen Operator. Diesem gibt man die gewünschte Zielrufnummer durch, der Teilnehmer erhält einen Anruf und wird gefragt, on er/sie die Kosten für das Gespräch übernehmen möchte. Stimmt der angerufene zu (per Sprach- oder Tasteneingabe) wird das Gespräch hergestellt.

Allerdings kann dies für den Angerufenen richtig ins Geld gehen. Von daher ist das wohl auch nur eine Lösung für den Notfall.

Skype out / VoIP-Client

Den ultimativen Knüller habe ich mir bis zum Schluss aufgehoben. Über das Internet zu telefonieren ist die z.Z. unschlagbar günstigste Alternative.

Alles was man braucht ist einen Anbieter, beidem man ein Guthaben hat oder der einem nach dem Urlaub die Rechnung geschickt. Gespräche zwischen Kunden des gleichen Anbieters sind i.d.R. kostenfrei. Das Guthaben belasten nur Gespräche ins altmodische Telefonnetz. Dies aber immer zum Heimttarif, unabhängig davon wo man sich weltweit tatsächlich befindet.
Von Anbieter erhält man Benutzername und Kennwort sowie eine spezielle Telefonsoftware. Man selbst benötigt nur noch einen Internet-PC/Laptop sowie ein Headset bzw. wahlweise ein USB-Telefon.
Dort hat man die Software installiert und mit den eigenen Zugangsdaten gefüttert.
Die Software von Skype z.B. ist mittlerweile auf dem eeePC und auf den Terminals vieler Internetcafé vorinstalliert. Man braucht also nur noch seine Zugangsdaten bereithalten (und sie natürlich geheim halten). Leider ist die Skype-Software propritär, d.h. man muss die original Software verwenden.
Für Gespräche außerhalb des Skype-Netzwerkes z.B. auf herkömmliche Telefonanschlüsse/Handys benötigt man ein aufgeladenes „SkypeOut“-Guthaben.
Ein anderer Anbieter von Internettelfonie (auch VoIP, Voice over IP) ist Sipgate. Dort funktioniert die VoIP-Telefonie über den offenen SIP-Standard. Für den Anwender heißt dass,  dass sich auch fremde (bessere) Programme mit den Zugangsdaten füttern lassen. Man kann also die Software (VoIP-Client) seiner Wahl verwenden.
Oftmals erhält man bei den VoIP-Anbieter auch eine deutsche Festnetznummer unter der man auch angerufenen werden kann. Der Vorteil ist, dass dies auch unabhängig vom aktuellen Aufendhaltsort ist.
Man bekommt zwar z.B.  eine Kölner Rufnummer mit der Vorwahl 0221 zugeteilt, sitzt aber mit seinem Laptop gerade in einem Berliner Hotel (Vorwahl) 030. Dort ist man genauso unter seiner Kölner Rufnummer erreichbar sei in München, Tokio oder Rom. Das Prinzip ist das gleiche wie im Mobilfunk. Auch hier zahlt der Anrufer nur die Gesprächsgebühren zur deutschen Festnetznummern. Ggf. greift ihr auch eine vorhanden Festnetzflatrate.
Also könnt ihr euch im Ausland kostenfrei zurückrufen lassen.
Umgekehrt zahlt ihr bei einen Gespräch innerhalb des Heimatlandes auch nur die Inlandsgebühren. Auch wenn ihr euch währenddessen in Australien aufhaltet. Also Sydney-Köln kostet genauso viel wie Köln-Berlin.
Einziger Haken: Das Gespräch innerhalb Sydneys kostet dann ein Auslandsgespräch Deutschland-Australien.

Über die technischen Möglichkeiten der Internettelefonie unterwegs werde ich vlt. ein andermal ausführlich schreiben.

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